Fotos: Außenministerium

Ungarn-Italien

Gemeinsames Konzept für Überseehafen

Der in ungarischem Eigentum befindliche Teil des Hafens von Triest kann ab 2026 in Betrieb genommen werden.

Außenminister Péter Szijjártó hatte darüber am Mittwoch mit dem stellvertretenden italienischen Ministerpräsidenten Matteo Salvini (r.) in Rom verhandelt.

Im Zuge der getroffenen Vereinbarung in Höhe von 45 Mio. Euro beginnen in Kürze die vorbereitenden Investitionen. Ab 2026 erhalten ungarische Unternehmen damit Zugang für ihre Exporte zum Meer. Das Entwicklungskonzept sieht die Errichtung von Hafenanlagen zum Güterumschlag von jährlich 2,5 Mio. t sowohl auf der Straße als auch auf der Schiene vor. Dank des gemeinsamen Entwicklungsprogramms soll Triest zu einem der wichtigsten Häfen Mitteleuropas avancieren.

Italien sei eine der größten modernen Volkswirtschaften der Welt, so dass eine Zusammenarbeit Ungarn helfen könne, eine Rezession zu vermeiden. Szijjártó verwies darauf, dass italienische Unternehmen die neuntgrößte Investorengemeinschaft in Ungarn bilden, Italien der viertgrößte Handelspartner ist, mit einem Rekordhoch von 12 Mrd. Euro im vergangenen Jahr und voraussichtlich +20-25% in diesem Jahr.

Szijjártó traf zudem mit den Ministern für wirtschaftliche Entwicklung und Energie und dem Präsidenten der italienischen Raumfahrtagentur zusammen, mit dem er eine Absichtserklärung über die Zusammenarbeit bei friedlichen Weltraumaktivitäten unterzeichnete.

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