Ungarn-Russland
Gegenseitige Achtung
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erklärte Außenminister Péter Szijjártó (r.) anlässlich der Verabschiedung des russischen Botschafters Wladimir Sergejew nach sieben Jahren in Budapest und seiner Auszeichnung mit dem Mittleren Kreuz mit Stern des Ungarischen Verdienstordens. Der Minister betonte, die Interessen der nationalen Sicherheit und der Wirtschaft diktierten die Gestaltung derartiger Beziehungen. Die gegenwärtigen weltpolitischen und weltwirtschaftlichen Entwicklungen verweisen auf die Bedeutung der internationalen Zusammenarbeit. Ungarn bringen die gegenseitigen Sanktionen der EU und Russlands große wirtschaftliche Verluste. Dennoch gab es in den jüngeren Jahren auch zahlreiche Erfolgsgeschichten, so die Vorbereitung zur Erweiterung des AKW Paks, den Umzug der Internationalen Investitionsbank (IIB) von Moskau nach Budapest, die russisch-ungarische Zusammenarbeit bei der Lieferung von Eisenbahnwagen nach Ägypten sowie die Corona-Impfstofflieferungen.
Botschafter Sergejew wurde auch von Ministerpräsident Viktor Orbán im Karmeliterkloster empfangen.

Ich denke, daran dachte wohl schon Bismarck, als er sagte: “Verderbt mit die Freundschaft mit dem Osten nicht”. Russland ist und bleibt nun mal für uns ein unverzichtbarer Partner. Sei es in der Energieversorgung oder wie sich jetzt herausstellen wird, in der Impfstoffversorgung.