Prostitution
Gegen aufgeweichte Regeln
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Der Justizminister betonte, dass die Förderung der Prostitution in Ungarn als Straftat angesehen wird. Ungarn könne den Vorschlag daher auf keinen Fall unterstützen. Ebenso abgelehnt wurde der Vorschlag, Täter bei kleineren Straftaten in alternativen Gefängnishäusern statt in echten Gefängnissen unterzubringen.
Damit ginge Fall die wahre Natur der Strafe verloren, was Ungarn nicht unterstützen kann.
Der Minister betonte, dass Ungarn eine andere Strafrechtspolitik verfolge, bei der Opferschutz und Opferhilfe im Vordergrund stehen. In diesem Sinne unterstützt das Land die Einrichtung von Opferhilfezentren und möchte, dass Opfer von Straftaten besser unterstützt werden.
Gleichzeitig unterstützt Ungarn die Vorschläge der EU zur Bekämpfung der organisierten Kriminalität, insbesondere der Drogenkriminalität, und drängt auf wirksame, koordinierte Maßnahmen in diesem Bereich.
