Patrioten für Europa
Fidesz und FPÖ auf Wellenlänge
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Der Außenminister sagte nach Verhandlungen mit dem Präsidenten des Österreichischen Nationalrats, Walter Rosenkranz (l.), auf ihrer gemeinsamen Pressekonferenz, die Welt stehe Kopf, doch die Patrioten seien imstande, den Untergang der EU noch zu verhindern. Das Rezept seien Frieden, ein Stopp der unkontrollierten Zuwanderung und die Rückkehr zu dem Prinzip, die Souveränität der Mitgliedstaaten zu respektieren.
„Wir vom Fidesz sitzen gemeinsam mit der FPÖ in der Fraktion „Patrioten für Europa“ im Europaparlament, wo der demokratische Willen in unerhörter Weise mit Füßen getreten wird. Den Mitgliedern der drittgrößten Fraktion wurden sämtliche ihnen zustehenden Positionen im Parlament verwehrt, und zwar auch von jenen Kräften, die bei uns in Ungarn in der Opposition sind, aber Funktionen etwa als Vizepräsidenten oder Ausschussvorsitzende im Hohen Haus bekleiden können“, kritisierte Szijjártó zweierlei Maß der linksliberalen „Demokratie-Freunde“.
Was die bilateralen Beziehungen zu Österreich anbelangt, wolle man nicht in die inneren Angelegenheiten des Nachbarn hineinreden. „Wir brauchen keine Belehrungen, schon gar nicht von Seiten politischer Kräfte, die gegen den Volkswillen mit ungezählten Tricks die stärkste Partei von der Regierungsverantwortung ausgeschlossen haben“, meinte Szijjártó.
