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IFRC-WHO

Erweiterung der Budapester Zentren

Die Internationale Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften (IFRC) und die Weltgesundheitsorganisation (WHO) erweitern ihre Zentren in Budapest.

Außenminister Péter Szijjártó verhandelte diesbezüglich mit dem stellvertretenden IFRC-Generalsekretär  Niamh Lawless sowie mit WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus in Genf.

Der Minister verwies darauf, dass Ungarn Frieden wolle, deswegen keine Waffen an die Ukraine liefere, dafür jedoch den ukrainischen Flüchtlingen im Rahmen der bislang größten humanitären Aktion in der Geschichte des Landes helfe und dabei eng mit dem Roten Kreuz zusammenarbeite. Das Rote Kreuz errichtete sein Logistikzentrum in Debrecen, da es wusste, dass es von Ungarn aus sicher operieren kann. Die Organisation verfügt über ein globales Dienstleistungszentrum in Budapest, das sie weiter ausbauen will; in Kürze werden dort 280 Mitarbeiter tätig sein.

Die WHO habe in den vergangenen drei Jahren enorme Aufgaben im Kampf gegen die Pandemie gehabt. „Da es keine Garantie dafür gibt, dass wir in den kommenden Jahren nicht wieder mit ähnlichen Herausforderungen konfrontiert werden, ist eine gute Zusammenarbeit mit der WHO von großer Bedeutung“, erklärte Szijjártó. So habe die WHO beschlossen, ihr Budapester Zentrum zu erweitern, in dem anstelle von bislang 50 ab dem nächsten Monat 100 Mitarbeiter beschäftigt sein werden.

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8. Juni 2023 11:45 Uhr