Iran-Krieg
Erste Heimkehrer
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Viktor Orbán gab diese Zusage am Mittwochnachmittag im Interview für das Nachrichtenfernsehen ATV, am Abend traf die erste Maschine „planmäßig“ aus Amman in Jordanien mit 83 Staatsbürgern an Bord in Budapest ein. Die Sicherheit gehe in jedem Fall vor, denn niemand wünsche Opfer von Terroranschlägen, die sich gegen Flugzeuge richten, meinte Orbán.
Wie Außenminister Péter Szijjártó am Mittwoch und Donnerstag in mehreren Schalten informierte, werden ungarische Bürger aus Israel via Amman evakuiert, alternativ werden Flüge aus Scharm El-Scheich organisiert. In den beliebten Urlaubsort in Ägypten hat Wizz Air Flüge umverlegt, die wegen des Iran-Kriegs ihre ursprünglichen Ziele in Golfstaaten nicht anfliegen können. In Dubai und Abu-Dhabi hingen allein 4.000 Ungarn fest, wo der Luftraum wegen andauernden Drohnenbeschusses aus dem Iran aber immer wieder gesperrt werden muss. Das Außenministerium konnte eine Vereinbarung mit der Gesellschaft Flydubai für Evakuierungsflüge erzielen.
Bis Donnerstagmorgen hatten mehr als 6.000 Ungarn in Israel und den VAE um konsularische Hilfe gebeten. Am Wochenende wird es neben den genannten Verbindungen auch Flüge aus Riad nach Budapest geben, für Ungarn, die in Saudi-Arabien bzw. in Katar gestrandet sind. Aus dem Oman sind Evakuierungen nach jetzigem Stand nicht möglich.
