Foto: MTI/ Róbert Hegedüs

Ungarn-Schweiz

Erfahrungen weitergeben

Die Schweiz und Ungarn kooperieren noch enger. Sie wollen die allgemeine und berufliche Bildung besser an die Anforderungen des Arbeitsmarktes anpassen.

Den Schülern müssen Kompetenzen und Fähigkeiten vermittelt werden, die es ihnen ermöglichen, sich in einem Umfeld im Wandel zu behaupten, erklärte Frau Pölöskei, Unterstaatssekretärin im Ministerium für Kultur und Innovation, anlässlich der offiziellen Unterzeichnung des Durchführungsabkommens des schweizerisch-ungarischen Kooperationsprogramms am Mittwoch in Budapest.

Die Regierung verabschiedete noch 2019 die Strategie Berufsbildung 4.0, die auf den Erfahrungen der Schweiz aufbaut, seit dem Lehrjahr 2020-2021 umgesetzt und kontinuierlich weiterentwickelt wird. Dabei wird das jetzt unterzeichnete Programm helfen. Die entwickelten Programme können über ein Netz von 41 Berufsbildungszentren mit Hilfe des Zentrums für Berufsbildungsmethodik und des Zentrums zur Förderung der innovativen Ausbildung (IKK) weit verbreitet werden.

Jean-Francois Paroz, Botschafter der Schweiz in Ungarn, betonte bei der Unterzeichnungszeremonie, das Hauptziel des Programms sei die Förderung der Berufsberatung und des projektbasierten Lernens in der Berufsbildung in Ungarn. Eine qualitativ hochstehende Berufsbildung entspreche den Bedürfnissen der Wirtschaft und trage somit zur Entwicklung des Landes bei. „Die Schweiz ist gerne bereit, ihre Erfahrungen in der dualen Berufsbildung zu teilen“, sagte Paroz.

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