Mainstream
Außenminister Péter Szijjártó: „Wir sollten den liberalen Politikern und Medien der transatlantischen Welt keinen Glauben schenken." Foto: MTI/ Lajos Soós

Budapester Friedensforum

Entgegen dem liberalen Mainstream

"Nur Ungarn wagt sich, dem liberalen, kriegsbefürwortenden Mainstream entgegenzutreten."

„Wir sollten den liberalen Politikern und Medien der transatlantischen Welt keinen Glauben schenken. Denn klar ist, dass die globale Mehrheit, ebenso wie Ungarn, so schnell wie möglich Frieden in der Ukraine will“, betonte Außenminister Péter Szijjártó am Dienstag auf der internationalen Konferenz „Budapester Friedensforum“ des Mathias Corvinus Collegium (MCC). Europa stehe heute vor den größten sicherheitspolitischen und wirtschaftlichen Herausforderungen seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs, die Gefahr einer Eskalation sei größer denn je.

Hier wird niemand stigmatisiert

„Unter der Oberfläche“ gebe es bereits eine Bewegung unter den westeuropäischen Politikern, für den Frieden einzutreten, die Szijjártó insgeheim auffordern, standhaft zu bleiben, sich aber aufgrund des instabilen politischen Systems, der Zwänge ihrer Regierungen, des Drucks der NGO und der Medien nicht trauten, ihre wahre Meinung zu sagen.

Der Minister bezeichnete die Organisatoren der Konferenz als mutig, über den Frieden zu sprechen und sogar eine Konferenz zu diesem Thema zu veranstalten. In einigen europäischen Ländern sei dies nicht möglich. Aber in Ungarn wird niemand stigmatisiert, der nicht die Ansichten der globalen oder kontinentalen Mehrheit teilt.

„Sanktionshysterie“ in der EU

Ein ernsthaftes Problem sei, dass die EU in eine „Sanktionshysterie“ verfallen sei und sich von den USA auf völlig unlogische Weise zu einem Wettbewerb darüber provozieren lasse, wer mehr Waffen an die Ukraine liefert. Die Wettbewerbsfähigkeit der EU ist mit Energiepreisen, die um ein Vielfaches höher sind als in den USA und China, mittlerweile „ins Bodenlose“ gefallen. Die Sanktionen haben nicht zum Ende des Krieges geführt und konnten Russland nicht in die Knie zwingen. Demgegenüber hat die europäische Wirtschaft enormen Schaden genommen.

„Wir fordern die Aufnahme von Friedensverhandlungen, die zumindest die Hoffnung auf einen nachhaltigen, langfristig gesicherten Frieden in unserer Region bieten. Wir wollen und können diese Situation nicht mit den Augen der USA, Russlands oder Brüssels betrachten“, betonte Szijjártó. Die Befürwortung des Friedens ist nicht nur die Position der Regierung, sondern auch der Wille des Volkes, wie die Ergebnisse der Parlamentswahlen im letzten Jahr gezeigt haben.

Als schwerwiegende Folge bezeichnete Szijjártó die erneute Blockbildung in der Welt, die den Interessen Mitteleuropas völlig zuwiderlaufe. Die westeuropäischen Politiker wollen erneut die europäische und die chinesische Wirtschaft voneinander trennen, während westliche Unternehmen Ungarn ständig auffordern, ihre chinesischen Zulieferer davon zu überzeugen, hierzulande zu investieren.

9 Antworten auf “Entgegen dem liberalen Mainstream

  1. Klare Sache: Die USA haben 2014 in der Ukraine einen Putsch ihrer Marionetten angezettelt und unterdrücken seither die russischsprachigen Mehrheitsgebiete, also die halbe Ukraine (Neurußland), mit voller Brutalität gegen jeden Widerstand. Und sie haben dort (entgegen Minsk 2) zum Angriff auf Rußland aufgerüstet, wie Merkel und Hollande mittlerweile zugaben. Rußland und Neurußland müssen sich wehren. Es geht um die schrittweise Weltherrschaft und Weltausbeutung durch die USA, d.h. durch die herrschenden Multis. Ex-Senator Richard Black propagiert offen, daß es mit der Ukraine um den Sieg der USA geht, ohne irgendwelche Rücksicht auf Menschenleben. Und fast ganz Europa besteht aus den Marionetten dieser Schurken, die alle zugehörigen Verbrechen voll unterstützen, auch dies weitgehend in tyrannischer Weise: vor allem im wirklich US-besetzten Deutschland. Sie wollen lieber die ganze Welt in Schutt und Asche legen, als sie ohne Totalherrschaft der Multis stehen zu lassen.

    0
    0
  2. Dabei geht es auch um die Zerstörung der europäischen Nationen und um die Zerschlagung ihrer Wirtschaft, weil die Multis das als ihren Nutzen ansehen; wobei Klima-Propaganda-Irrsinn, Corona und Rußlandsanktionen (daran sparen die USA sich selbst aus) als Vorwände dienen.
    Es ist ja richtig, daß Ungarn sich all diesem Irrsinn und seiner Selbstzerstörung widersetzt. Darum feindet die große Selbstmord-Liga im Westen es dermaßen an.

    0
    0
  3. “Liberal” ist im Zusammenhang mit dem linksgrün dominierten Mainstream die falsche Bezeichnung. Diese Fanatiker sind alles andere als liberal im ursprünglichen Sinn.
    Keine Toleranz gegenüber anderen Meinungen, Verbotspolitik und Propaganda für ihre Agenda – Liberalität stelle ich mir anders vor!

    0
    0
  4. Immer mehr sind für baldige Überweisung von Jo Biden ins Seniorenheim mit Ausgangssperre und für eine Haftstraße für seinem Sohn Hunter. Und der Olaf gehört da auch hin, wenn er wusste, was sich in der Ostsee ereignen wird, wie die letzten Meldungen über die Röhre nahelegen.

    0
    0
    1. USA Zeitungen schreiben, (Weltwoche mit Link),dass schon sehr lange gewusst war, die die Ukraine den Terroranschlag verübt hat. Sehr wohl wurde auch Informationen gegeben, dass die Ukraine den Talsperre zu sprengen beabsichtigte. Die UNO wurde rechtzeitig darüber informiert. Dazu kommt noch die Krimbrücke, verschiedene Bombardierung/Angreifen die AKW und Sprengung verschiedene weitere Brücken.
      Es ist verwunderlich, wenn jetzt sofort die Russen beschuldigt sind. Ohne wenn und aber.
      Die Sprengung die Krimbrücke und Nord Stream sind schon Terroranschläge, Selenskij ist untragbar. Der deutsche Bundeskanzler auch.

      0
      0
  5. Die baltische Staaten und Polen beabsichtigen Russland anzugreifen. Sind sie völlig verrückt geworden. In diesem Fall, wäre es allerdings kein Natofall. Hoffentlich nicht während oder im Deckmantel der Natoübungen. Und nicht mit deutschen Waffen.

    0
    0

Schreibe einen Kommentar

Weitere Artikel

BZ+
12. Juli 2024 9:25 Uhr