Ungarn-Großbritannien
Engste Beziehungen angestrebt
Dieser Artikel ist Teil unseres Bezahl-Angebots BZ+
Wenn Sie ein Abo von BZ+ abschließen, dann erhalten Sie innerhalb von 12 Stunden einen Benutzernamen und ein Passwort, mit denen Sie sich einmalig einloggen. Danach können Sie alle Artikel von BZ+ lesen. Außerdem erhalten Sie Zugang zu einigen speziellen, sich ständig erweiternden Angeboten für unsere Abonnenten.
Ungarn und Großbritannien seien auch nach dem Brexit an engsten Beziehungen interessiert, betonte Außenminister Péter Szijjártó nach einem Telefonat mit seinem britischen Amtskollegen Dominic Raab. Großbritannien ist der sechstgrößte Investor in Ungarn, 900 britische Unternehmen beschäftigen hierzulande über 55.000 Mitarbeiter. 2020 realisierten fünf britische Unternehmen Entwicklungen von gut 5,5 Mio. Euro in Ungarn, die Regierung gewährte dafür Förderungen von 2,7 Mio. Euro.
Bei dem Gespräch ging es u. a. um die ungarische EU-Ratspräsidentschaft im II. Halbjahr 2024, in deren Fokus der Schutz der nationalen Minderheiten, die Unterstützung von Familien sowie der Dialog zwischen den Religionen stehen werde. Großbritannien wolle auch in diesen Fragen eng mit Ungarn zusammenarbeiten. Vereinbart wurde zudem, dass Raab noch in diesem Jahr Ungarn einen offiziellen Besuch abstattet.
