Außenminister Péter Szijjártó zusammen mit seinem slowakischen Amtskollegen Juraj Blanár: „Wir sind nicht bereit zuzulassen, dass die Ungarn den Preis für diesen Plan zahlen sollen.“ Foto: Außenministerium

Energiesicherheit

Ungarn und die Slowakei protestieren

„Ungarn und die Slowakei protestieren gemeinsam gegen die mit Kiew abgestimmten Pläne der EU-Kommission, mit denen die Versorgungssicherheit Mitteleuropas schwerstens getroffen wird.“

Das erklärte Außenminister Péter Szijjártó am Freitag nach einem Treffen mit seinem slowakischen Amtskollegen Juraj Blanár in Bratislava. Der Leyen-Selenskyj-Plan gefährde die Sicherheit der Energieversorgung der beiden mitteleuropäischen Länder und werde zu erheblichen Preiserhöhungen führen. In Brüssel würden Entwicklungen von Jahrzehnten negiert, die eine ganze Region mit der russischen Energie verquickten.

„Wir sind nicht bereit zuzulassen, dass die Ungarn den Preis für diesen Plan zahlen sollen, mit dem die EU-Kommission die Lasten der fortgesetzten Unterstützung der Ukraine auf die Bürger abzuwälzen versucht“, kommentierte Szijjártó. Er habe in Bratislava erlebt, dass auch die Slowaken nicht begeistert sind von der Vorlage aus Brüssel, mit der die Energiekosten der Bürger brutal in die Höhe getrieben werden.

6 Antworten auf “Ungarn und die Slowakei protestieren

  1. Iran-Israel Krieg. Wenn Teheran die befarene Meeresenge blockiert 30 % Öl u d Gaslieferung sus nahen Osten, bleibt nur Energie aus Russland.
    Die Brüssel Bürokraten sind Verbrecher.
    Sie biedern sich an Teherán an, ein .Mittelalter- Priesterstaat, der uberall In und Ausland Terror verbreitet Menschen steinigt und aufhängt, Staatziel hat Israel zu vernvernicht aber Diplomati mit Russland unter Strafe setzt..

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    1. Der völkerrechtswidrige Angriffskrieg im Nahen Osten ist ja wohl von Israel ausgegangen, nicht vom Iran. Und was Israel in Gaza etc. treibt, ist nicht nur “mittelalterlich”, sondern teuflisch.

      Ansonsten gebe ich Ihnen recht: Energie aus Russland ist notwendig und moralisch nicht verwerflicher als die aus anderen Quellen. Außerdem sollte militärische und wirtschaftliche Gewalt umgehend wieder durch Diplomatie ersetzt werden. Aber es gibt halt interessierte Kreise, die mit Krieg und Sanktionen ihren Reichtum weiter ausbauen wollen.

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      1. Es ist schwer. Wenn Länder als Staatsziel betrachten, und seit 1949 daran arbeiten ein anderes Land zu vernichten und all in dieser Zeit Diplomatie nichts half, was zu tun?
        Die moslamische Staaten haben ihr Terror fast uberall exportiert. England u d Frankreich sind schon gefallen, Deutschland ist nah daran.

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  2. Sagt es doch ganz einfach. Man will in Brüssel die demokratisch legitimierte Führung von Orbán und Ficó brechen und eigene Leute wie Péter Magyar installieren. Ziel der EU: Die Bevölkerung Ungarns mürbe und frustriert zu machen, indem man wirtschaftsfeindliche Maßnahmen beschließt, zustehende EU-Gelder vorenthält, innergesellschaftlichen Streit durch beschissenen linken Wokeismus provoziert ….

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