Ungarn in Zentralasien
Eine völlig neue Position
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Handelsminister Péter Szijjártó erklärte vor dem Wochenende, die entsprechende Vereinbarung werde noch vor Jahresende getroffen. Am Rande der UNESCO-Generalversammlung führte der Ungar bilaterale Gespräche mit seinen Amtskollegen aus Aserbaidschan, Georgien und Usbekistan.
Ungarn gelange dank der Zusammenarbeit mit den Staaten Zentralasiens in eine vollkommen neue Position an den internationalen Energiemärkten. Über den Erwerb von Eigentumsanteilen an Erdgas- und Erdölfeldern (MVM und MOL) trete das Land nicht länger nur als Käufer in Erscheinung, sondern verkaufe selbst mehrere 100 Mio. m3 Erdgas und mehrere 100.000 t Erdöl. „Wir haben halt nicht erst heute angefangen, Kontakte in Zentralasien zu knüpfen, sondern schon vor anderthalb Jahrzehnten, als man uns deshalb in der EU verpönte und vorwarf, wie können wir mit Diktaturen Geschäfte machen. Heute stehen EU-Politiker hier Schlange, denn sie haben realisiert, dass sich diese Region extrem schnell entwickelt.“
