Außenminister Péter Szijjártó: „Krieg bedeutet immer das Scheitern der Diplomatie, Frieden ihren Erfolg. Hoffentlich wird 2023 das Jahr des Friedens und des Wiederaufbaus.“ Fotos: Außenministerium

UNO-Vollversammlung

Ein Jahr Krieg in der Ukraine

Ungarn ruft die internationale Staatengemeinschaft auf, endlich das Blutvergießen in der Ukraine zu beenden. „Der Krieg brachte der Ukraine und ganz Europa unendliche Leiden“, erklärte Außenminister Péter Szijjártó am Donnerstag vor der UNO.

Die Welt müsse sich darauf konzentrieren, Menschenleben zu retten und Frieden zu schaffen, sagte Szijjártó auf der Sondersitzung der UN-Vollversammlung, die zum 1. Jahrestag des Kriegsausbruchs in der Ukraine einberufen wurde. Ungarn sei als Nachbar unmittelbar mit den tragischen Folgen des bewaffneten Konflikts konfrontiert.

Ukraine-Krieg kennt keine Sieger

„Dieser Krieg hat nur Leiden gebracht, er kennt keine Sieger, nur Verlierer. Täglich sterben Menschen zu Hunderten und Tausenden.“ Waffenlieferungen und Sanktionen retten kein Leben, sie verlängern ganz im Gegenteil den Krieg und steigern die Gefahr seiner Eskalation.

Ukraine
Außenminister Péter Szijjártó: „Dieser Krieg kennt keine Sieger, nur Verlierer.“

Um so schnell wie möglich einen Friedensschluss herbeizuführen, müsse man im Dialog bleiben – die UNO sei ja gerade als Plattform des Dialogs zwischen verfeindeten Staaten geschaffen worden. „Wir drängen darauf, dass die USA und Russland schnellstmöglich Verhandlungen unter der Ägide der UNO aufnehmen“, erklärte der ungarische Außenminister.

Ungarn habe nicht nur wegen der galoppierenden Inflation einen hohen Preis in diesem Krieg zu zahlen, sondern schon deshalb, weil viele Ungarn der Minderheit in Transkarpatien bei den Kämpfen ums Leben kommen. „Krieg bedeutet immer das Scheitern der Diplomatie, Frieden ihren Erfolg. Hoffentlich wird 2023 das Jahr des Friedens und des Wiederaufbaus.“

19 Antworten auf “Ein Jahr Krieg in der Ukraine

  1. Selenzkij sagte an dem Jahrestag etwas, was schlechtes Ahnung läßt. Er wird die besetzten Gebieten in diesen oder anderen árt vefrein..
    Cicero.de hat seine Rede.
    Meinte er damit Völkermord? Diese besagte Gebiete nach ihren Verständnis Russland sind. Hilft die NATO, helfen bei Völkermord an Russen sie?

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  2. In der UNO hat eine große Mehrheit eine klare Aussage getroffen.

    Den Krieg kann nur Russland beenden.
    Stellt Russland die Kämpfe ein, besteht Russland weiterhin in den anerkannten Grenzen.
    Stellt die Ukraine die Kämpfe ein, verschwindet es von der Landkarte.
    Stellen die westlichen Staaten die Waffenlieferungen ein, siegt Russland und die Ukraine exsistiert nicht mehr.

    Also los, Péter Szijjártó:
    Fahre nach Moskau und beende den Krieg, indem du Putin davon überzeugst, sich aus der Ukraine zurückzuziehen.

    Das Problem:
    Nachdem Putin Teile der Ukraine zu russischem Gebiet hat erklären lassen, verbietet ihm die Verfassung, diese aufzugeben.
    Sollen etwa die USA darüber bestimmen, dass die Ukraine zerstückelt wird und gegen das Völkerrecht verstoßen?

    Die Orban-Regierung steckt in der russischen Sackgasse.

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    1. Dann ist die UNO zum Apparat für den US-Imperialismus geworden. Die Ukraine verschwindet nicht, sie verliert höchstens zu Recht das von ihr gewaltsam unterdrückte Neurußland, das die USA über ihr tyrannisches ukrainisches Marionettenregime beherrschen (das ist ja Ihr Verständnis von Völkerrecht), und das deckt die UNO, samt dem Umstand, daß das Abkommen von Minsk nur eine Finte gegen Rußland war. Und der Westen will keineswegs Rußland wie bisher weiter bestehen lassen, sondern zerstückeln, und vor allem auch beherrschen und ausbeuten, wie unter seiner Marionette Boris Jelzin in den 90er Jahren, als sie Rußland das Erdgas aussaugten.
      Von der ganzen Katastrophen-NATO kennt nur die Orbán-Regierung Gerechtigkeit, kann sich aber nicht trauen, die Wahrheit zu sagen, weil es Ungarn sonst wieder so ergehen wird wie 1956, diesmal durch die US-Aggression, oder versuchsweise so wie der Ukraine 2014.

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      1. Interessante Artikel in Weltwoche.ch
        Kissinger Friedensplan. Und ein Weltwoche daily über Ungarn. Köppel prodcast aus Budapest. In dem Wochenende auch Interview vom ihm mit Orban, am Freitag Podiumdiskussion in Mathias Corvinus Collegium Budapest mit Kalnoky.
        Also: “Aus anderen Sicht” wie die Weltwoche das Weltgeschehen darstellt. Lesen und hörenswert.

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      2. UNO muss die Anreinerländer zwin gen ihre Ergebnisse der Untersuchungen bez. Nord2 von Unno prüfen zu lassen. So lange, bis dieses Terroranschag nicht restlos geklärt ist, gibt es kein Vertrauen. Wenn es kein Vertrauen, wächst Mistrauen. Dieser Terroranschlag war unvergleichbar größere, als 11.9 trotz viel Toten damals.

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          1. Tue ich nicht. Ich habe den Tower schon besuchen mit der Ausstellung.
            Ich bleibe dabei. Hier wurde den größte Terroranschlag der Geschichte von – Freunden vermutlich verübt. Millionen Menschen wurden heimtuckisch in Armmut gestürzt. Wovor haben die befreundete Länder Angst?
            So lange, bis és nicht restlos aufgeklärt ist, bleibt un den EU und Nato Mißvertrauen.
            11.9, trotz Schrecklichkeit war auf 3 Gebaude mit 2.000 Menschen beschrenkt. Dieses aber auf viele Staaten. Also: überprüfen.

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  3. So große Steigerung gab es in UNO nicht. Nicht 1 Staat mehr hat Russland verurteilt, als vor 1 Jahr. Also bitte nicht schieben. Die Chinesen hat ein Plan vorgeschlagen. Es ist schäbig, wenn Deutschland és schon vorweg ablehnt. Deutschland sitzt nicht am Tisch, eher suf der Speisekarte. Sehe Nord2

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      1. Ja, Sir werden és entscheiden. Wen Sie das Gefühl haben, Ukrsine Sie schützt und Sie vom Sessel yratschläge verteilen, ist unmoralisch. Gehen Sie nach Ukraine als Freieillige. Alles andere ist heißt Luft und feige. Nehmen Sie die 1 Mill junge Ukrainer mit, die durch 3-8.000 Dollár Bestechungsgeld bezahlt haben, damit Sie nach Westen kommen, also desertieren.

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        1. Und Sie sollten vielleicht nach Russland oder China gehen, wenn Sie nicht eh schon von dort aus schreiben.

          Das chinesische Regime droht den Taiwanesen offen mit Krieg und Putin führt einen Angriffskrieg gegen die Ukarine.

          Aber unsere Frau Westermann stellt es so dar, als seien die bedrohten Taiwanesen, die angriffenen Ukrainer und die Nato schuld.
          Frau Westermann rechtfertig ständig militärische Gewalt von Regimen und wirft anderen Kriegstreiberei vor.

          In Deutschland sind viele ukrainische Flüchtlinge – fast alles Frauen und Kinder. Deserteure kommen jedoch aus Russland.

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  4. Niemand sagte dem vielvölkerstaat Jugoslavien, hoppá. Ihr solltet mit Krieg aufhören, alles bleibt, wie es war. Ohne kompromisse wird keine Befrieden kommen. In vielfolkwrstaaten, wo die Mehrheit die Minderheiten u terdruckte, gab es blutige Jriege mit Millionen Toten zB in Burundi Afrika. Die Uno Charta verurteilt Agression, mit Recht. Gleich aber, oder noch bestimmter Selbstbestimmungsrecht der Völker. Beide muss vor Azgen behalten werden. Eine geht ohne der a dere nicht.

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    1. Auf das “Selbstbestimmungsrecht der Völker” berufen sich immer diejenigen, die vorgeben für das Volk zu sprechen und dann Kriege zu beginnen.
      Damit wollen sie rechtfertigen, das Völkerrecht beiseite geschoben zu haben.

      Das Völkerrecht legt die Grenzen eines Staates fest.
      Putin hat dieses Recht gebrochen.
      Putin will Gewalt statt Recht.
      Dem muss man sich entgegenstellen.

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  5. Nur eine Person auf dieser Welt kann diesen Krieg beenden, und das ist Putin. Wem ist da eigentlich nicht klar ? Der gute Peter ist ja ein von Wladi ausgezeichneter Politiker, der kann dann ja mal sein Beziehungen spielen lassen, und en sagen er soll sich aus der Ukraine schleichen. Frau Westermann, diese immerwährenden Theorien über vergangenen Landkarten, führen zu nichts. Der Status Quo vor Kriegsbeginn ist relevant,. Oder welche Grenzen soll den Ungarn akzeptieren (Oder von mir aus auch Deutschland) Die von 1900 ? 1700 ? noch früher 800 ? Es ist nur die Frage wie weit man zurückgehen will, dann findet man immer Argumente.

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    1. Herr Rieger, Sie sagen: “Der Status Quo vor Kriegsbeginn ist relevant.”
      Da stimme ich Ihnen nicht zu. Es hängt davon ab, wie der Krieg beendet wurde – durch Waffenstillstand mit nachfolgenden Verhandlungen oder Kapitulation.
      Schauen Sie sich die Grenzverläufe vor und nach dem 1. und dem 2. WK an. Nach diesen Kriegen waren die Grenzen ganz anders als vorher.
      Und es gibt Beispiele, dass von Siegermächten festgelegte Grenzen durch die ansässige Bevölkerung nicht akzeptiert wurden und mit Waffengewalt ein neuer Grenzverlauf hergestellt wurde. Schauen Sie sich den Vertrag von Trianon an

      https://de.wikipedia.org/wiki/Vertrag_von_Trianon

      und dort den Abschnitt “Kleinere Gebietsänderungen”.
      Gerade die Ungarn in Grenzregionen haben nach dem 1. WK nicht alles hingenommen, sodass einige Gebiete nach Volksabstimmungen in den 1920er Jahren wieder an Ungarn abgetreten wurden.
      Warum soll das heutzutage bei der Krim und beim Donbass nicht möglich sein?

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  6. Wenn die Volksabstimmungen denn so durchgeführt werden , wie sie durchgeführt worden sind, ist das Schwachsinn.
    Es gab auch schon im Saarland dmals die Abstimmung.
    Genau deswegen gibt es ja noch kein Friedensverhandlungen. Aber das Leid welches den Menschen zugefügt wird und die totale Zerstörung ändern vielleicht auch den Ausgang einer solchen Volksabstimmung. Und Grenzen die nicht akzeptiert wurden haben dann ziemlich schnell wieder zu erneutem Krieg geführt.

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