Agrarmisere
Echter Transit gefordert
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Es sei nicht hinnehmbar, dass die vorübergehenden Einfuhrbestimmungen bezüglich ukrainischer Getreidelieferungen Mitte September auslaufen sollen. Das erklärte Agrarminister István Nagy, der am Mittwoch in Warschau verhandelte. Dort trafen Polen, Bulgarien, Rumänien, Ungarn und die Slowakei eine Übereinkunft, wonach der Schutz ihrer Landwirte vor dem ukrainischen Dumping mindestens bis zum Jahresende zu verlängern ist.
Unbeteiligte Länder in der EU würden mit der Stirn runzeln und den Osteuropäern fehlende Solidarität vorwerfen. Dabei funktioniert der Getreide-Korridor nicht; die Preise für den Landtransport durch Europa sind so hoch, dass die eigentlich für Drittstaaten bestimmte ukrainische Ware in den Nachbarländern landet und dort die Preise ruiniert. „Wir wollen einen echten europäischen Solidaritätsmechanismus, der die in armen Drittländern benötigten Agrarerzeugnisse aus der Ukraine über den Kontinent geleitet“, erklärte Nagy. Das geschlossene Auftreten der fünf Ostländer richte sich nicht gegen die Ukraine und schon gar nicht gegen deren Landwirte. Es sei notwendig, um die eigenen Landwirte zu schützen.
Polens Ministerpräsident Mateusz Morawiecki versicherte den versammelten Agrarministern, sein Land werde auch nach dem 15. September einzig dem Transit ukrainischen Getreides zustimmen. „Entweder die EU-Kommission willigt ein, die Regeln für eine Verlängerung des Einfuhrverbots auszuarbeiten, oder wir übernehmen das, einseitig oder in Zusammenarbeit mehrerer Länder“, warnte er Brüssel. Der polnische Agrarminister Robert Telus fordert von der EU-Kommission Mechanismen, die nicht nur Monate, sondern über Jahre funktionieren. Diese müssten sich neben der Ukraine auch auf Moldau beziehen.

Wer denkt, dass die ” Westen” und Ukraine an die Ärmsten von Armen helfen will?
Also.
Warum wurden von ukrainischen und westlicher Seite das Abkommen, was Russland betrifft, nicht eingehalten?
nicht eingehalten?
Es gibt ein englischer Sprichwort: wenn ich von jemandem betrügt werde, soll er sich schämen. Wenn ich von jemandem 2. 3. 4 mal betrügt werde, soll ICH mich schämen.
Nun. In Februar schrieb juwach. Amerikanische Grußunteenehmen haben weitere 19 Millionen Hektár in Ukrsine eingeksuft. Genmanipulierte und Blacktock dabei.
Sie wollen ganz bestimmt nicht Weizen, Mais in Afrika verkaufen. Eher in der EU.
Was hat Egon Bshr gesagt? In der Politik geht nie um Demokratie. Machtpolitik und Geld vielmehr. Nachlesbar 2003.
Diese Infos haben auch unsere Quellen schon vor Monaten bestätigt. Demnach profitieren vom ukr. Getreide-Außenhandel kaum Landwirte des gebeutelten Landes, sondern nur eine Handvoll Oligarchen. Die haben offenkundig eine starke Lobby in Brüssel.