Hamas-Geiseln

Drei Ungarinnen sind frei

Unter den Geiseln, die von der Hamas am Wochenende freigelassen wurden, befanden sich auch mehrere Personen mit ungarischer Staatsbürgerschaft.

Wie Außenminister Péter Szijjártó via Sozialmedien mitteilte, befand sich unter den am Samstag freigelassenen Hamas-Geiseln eine Frau, die u. a. die ungarische Staatsbürgerschaft besitzt. Am Sonntagabend konnte der Minister dann auch die Freilassung von zwei Mädchen bekanntgeben, die über die ungarische Staatsbürgerschaft verfügen. Szijjártó bedankte sich persönlich bei der Regierung von Katar für ihre erfolgreichen Bemühungen als Vermittler im Nahostkonflikt zwischen Israel und den Palästinensern. Laut Hilfsorganisationen vor Ort befinden sich die Freigelassenen in einem befriedigenden gesundheitlichen Zustand.

Die 8-jährige Ella und die 15-jährige Dafna waren Anfang Oktober zu Gast bei ihrem Vater im Kibbuz Nahal Oz, als die Hamas ihren großangelegten Angriff auf Israel ausführte. Die Terroristen töteten vor den Augen der Mädchen den Vater sowie seine Lebensgefährtin und deren 17-jährigen Sohn.

Am Montag bekräftigte Außenminister Péter Szijjártó aus Brüssel, nun bemühe man sich um die Befreiung zweier männlicher Geiseln in der Hand der Hamas. In diesem Sinne begrüße Ungarn die Feuerpause im Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern. Vom Verbleib der beiden Männer mit ungarischer Staatsbürgerschaft sei nichts bekannt, weshalb das Außenministerium in Budapest von „potenziellen Geiseln“ spricht.

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