MCC Brussels

Diskurs aktiv mitgestalten

„Ungarn leistet einen wichtigen Beitrag zu den politischen Debatten in Europa,“ so Staatssekretär Balázs Orban.

Dabei werde Wert darauf gelegt, dass der ungarische Standpunkt zum Ausdruck kommt, erklärte Balázs Orbán, Vorsitzender des Kuratoriums des Mathias-Corvinus-Collegiums (MCC) und politischer Direktor des Ministerpräsidentenamtes, in Brüssel bei der Einweihung des neuen MCC-Bildungszentrums (MCC Brussels) und der damit verbundenen Konferenz. Bei den Panelgesprächen ging es darum, was für Europa auf dem Spiel steht, wenn die globale Ordnung auf den Kopf gestellt werde bzw. welchen Weg der Kontinent inmitten der Wertedebatten einschlagen werde.

Vorbereitung der nächsten Generation

Das neue Brüsseler Zentrum wird eine wichtige Rolle bei der Vorbereitung der nächsten Generation spielen, indem es ein anregendes Umfeld für Schüler bietet, die die Stadt besuchen, um etwas über die EU-Politik und Entscheidungsfindung zu lernen. Die Schüler werden bei ihren Besuchen EU-Entscheidungsträger treffen und lernen, wie man die Interessen Ungarns in dem oft undurchsichtigen Brüsseler System vertreten kann.

Die Aufgabe von MCC Brussels wird es sein, die Vielfalt der Ansichten und Ansätze in die politische Kultur der EU zurückzubringen. Er betonte, dass es auch wichtig sei, dass die Debatte nicht ungarisch, sondern europäisch geprägt sei. Deshalb werde das Forschungsteam des neuen Instituts mehrheitlich aus ausländischen Forschern bestehen, die den europäischen Diskurs aktiv mitgestalten wollen.

Förderung einer pluralistischen Debatte

Werner J. Patzelt, deutscher Forschungsdirektor des MCC Brussels, betonte, dass das Forschungszentrum keine Lobbyorganisation sei, sondern in erster Linie eine intellektuell unabhängige Bildungseinrichtung, die eine pluralistische Debatte fördert.

Frank Füredi, geschäftsführender Direktor des MCC Brussels, zufolge soll das Zentrum eine echte Vielfalt in die europäische Debatte bringen. Die Linke hat auf die Gründung des neuen Instituts mit der Behauptung reagiert, dass es lediglich darauf abziele, einen Kulturkampf in Brüssel zu entfachen. Aber der Kulturkrieg wurde von der Linken initiiert und MCC Brussels wurde geschaffen, um die „Technokraten“ in der EU-Politik davon zu überzeugen, dass „es andere Wege gibt, die Welt zu verstehen“.

Ein Gedanke zu “Diskurs aktiv mitgestalten

  1. Wenn man http://www.MCC.hu Web anschauen, und die Professoren Namen anschaut, és ist eine stolz internationale Liste. Gratulation.
    Die ungarische, deutsche, englische Artikel lohnt sich zu lesen. Einige Vorträge via Internet oder auch am Ort sind zugänglich. Jetzt vermutlich auch von der Niederlassung in Brüssel.

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