Solidarisch mit Israel
Dieser Terror darf sich nicht wiederholen
Nach Gesprächen mit Katz erklärte Szijjártó, Israel habe Anfang Oktober eine „höllische Terrorattacke“ erleiden müssen, der Tausende zum Opfer fielen, während Hunderte in die Gefangenschaft der Hamas gelangten. Der Erfolg der daraufhin eingeleiteten Antiterroraktion im Gazastreifen liege im Interesse der ganzen Welt.

Absurde Vorwürfe gegen Israel
„Wir dürfen nicht zulassen, dass sich solche Ereignisse gleich wo in der Welt und wann auch immer in der Zukunft wiederholen… Einzelne Länder beschuldigen Israel heute des Völkermords, also ein Land, das einen Terror ohnegleichen durchmachen musste – noch absurder geht es nicht“, meinte der ungarische Außenminister. Aus der Ferne mag dies wie eine geopolitische Frage wirken, aber direkt vor Ort sieht man Tausende und Zehntausende menschliche Tragödien. Deshalb bleibe Ungarn auf allen internationalen Foren, die den Staat Israel des Völkermords bezichtigen wollen, fest an der Seite Israels.
Israel müsse Erfolg bei seinen Aktionen gegen die Hamas beschieden sein, um die Voraussetzungen für eine Normalisierung im Nahen Osten zu schaffen und zu den sog. Abraham-Abkommen zurückzukehren. „Die Attacken gegen Israel verfolgten ja gerade das Ziel, diesen Normalisierungsprozess umzukehren und die Verhältnisse in der Region zu vergiften.“ Mit Blick auf den Libanon – mit dessen Außenminister Szijjártó auch wiederholt telefonisch verhandelte – müsse klar sein, dass der Krieg nicht hinüberschwappen darf, weil das einen Flächenbrand nach sich zu ziehen droht. Um das zu verhindern, müsse die Hisbollah von der Grenze des Libanon zu Israel ferngehalten werden.
Noch eine ungarische Geisel
Schließlich müssten die Geiseln schnellstmöglich freikommen. „Ich habe junge Überlebende der Hamas-Geiselhaft getroffen und mit Familien gesprochen, deren Angehörige noch immer als Geisel gefangen gehalten werden. Zumindest hoffen das die Familien, denn nur in dem Fall sind die Angehörigen noch am Leben“, gab Szijjártó seine Eindrücke wieder. Unter ursprünglich fünf Geiseln mit ungarischer Staatsbürgerschaft befinde sich eine noch immer in der Hand der Terroristen, drei sind wieder bei ihren Familien, ein Mann kam ums Leben.

Die Anschuldigungen gegen Israel sind keineswegs Unsinn, es betreibt Zerstörung und Völkermord im Gazastreifen gegen die Zivilbevölkerung. Und den Haß der Hamas hat es sich dadurch zugezogen, daß es bis 1949 die Palästinenser aus den angrenzenden Gegenden in den Gazastreifen und ins Westjordanland vertrieb, und diese Brennpunkte seit 1967 unterdrückt. Ich weiß nicht, warum die Palästinenser im Gazastreifen nachtragender als im Westjordanland sind. Aber nun werden die bedrohlichen arabischen Invasoren in Europa, die Ungarn zu Recht abwehrt, noch aggressiver, weil man ihnen sagt, den Palästinensern geschehe recht.
Ich habe ja bis zu einem gewissen Grad Verständnis dafür, dass man sich nicht mit Israel anlegen will, weil das unangenehme Folgen nach sich ziehen kann.
Andererseits ist es aber völlig unnötig, die Machenschaften Israels in Gaza, die wohl kaum jemand, der halbwegs bei Verstand ist, ernsthaft bestreitet, auch noch moralisch zu unterstützen.
Wenn man sich schon nicht traut, die Wahrheit offen auszusprechen, könnte man wenigstens soviel Anstand zeigen und sich einfach aus dem Thema raushalten, meines Erachtens.
Inzwischen unterstützen 1500 Organisationen weltweit der Anklage Südafrikas gegen Israel wegen entsetzlicher Verbrechen von der gröblichsten Verletzung der Menschenrechte bis hin zum Völkermord! Chile hat sich gleichfalls der Klage angeschlossen! Das alle wegen “Nonsens”??
Die terroristidche Politik der “einzigen Demokratie” in der Region ist seit Jahrzehnten bekannt!
Es widerspricht in unbegreiflicher Weise der Friedenspolitik der Regierung Orban! Eine Distanzierung wäre das mindeste! Wir glaubten uns getäuscht zu haben, als die Präsidentin und jetzt der Außenminister Ungarns in derart alle Fakten ignorierender Weise für die alles übertreffende Verbrechen des Staates Israel eintraten. Es gibt nicht den geringsten Grund – weder politisch noch moralisch für eine Unterstützung dieser Verbrechen!
Hier ein Vortrag (Text und Video) von David North zum Völkermord Israels in Gaza, den er am 20. Dez. 2023 an der Humboldt-Universität in Berlin gehalten hat…
https://www.wsws.org/de/articles/2023/12/20/pylj-d20.html
Vielen Dank an die Foristen Dirk Hohensohn und Helga und Herrmann Putz, für ihren Mut, hier die Wahrheit offen auszusprechen.
Um dem Vorwurf des Antisemitismus gleich den Boden zu entziehen, hier die Aussage des vor Ort lebenden jüdischen Rabbis Yisroel Dovid Weiss, der sich selbst als Anti-Zionist bezeichnet…
https://www.youtube.com/embed/_FNtMV2i8-8