Die AfD-Co-Vorsitzende Alice Weidel traf als Ungarn-Urlauberin am Rande des MCC-Fests in Esztergom auch ganz entspannt mit Ministerpräsident Viktor Orbán zusammen. Foto: Facebook/ Alice Weidel

Skandal fürs Sommerloch

Dieser Händedruck geht nur in Ungarn

„Die deutsche Linke hat eine weitere sinnlose Debatte angestoßen“, kommentierte der politische Direktor des Ministerpräsidenten den „Skandal“ um einen Händedruck am Rande des MCC-Fests in Esztergom.

Balázs Orbán schrieb in den Sozialmedien, es habe eine „mit nüchternem Verstand nicht nachzuvollziehende Empörung“ ausgelöst, dass die AfD-Vorsitzende Alice Weidel der CDU-Politikerin Saskia Ludwig die Hand reichte. Weidel war als Zuschauerin bei dem internationalen Debattierfestival anwesend, Ludwig nahm an der Seite von Maximilian Tichy an einem Podiumsgespräch teil. Für den Namensvetter des Ministerpräsidenten sei es schlichtweg ein Ausdruck von Respekt sowie von Anstand und Umgangsformen, dass die deutsche Oppositionspolitikerin der politischen Gegnerin den Händedruck anbot. Die damit einhergehende „Plauderei“ vor und nach dem Panel wurde von Politikern der deutschen Linken sogleich als „das Ende der Brandmauer“ gedeutet. Tichy meinte dazu, „gute Manieren sollte man nicht nur im Bundestag haben, sondern auch in Ungarn“.

Bauer: Brandmauer ein strategischer Fehler

Während der Diskussion warf Bence Bauer, Leiter des Deutsch-Ungarischen Instituts am MCC, übrigens die für die auf Bundesebene mit der SPD regierende CDU provokante These ein, die Brandmauer zur AfD sei ein strategischer Fehler, weil damit Politik ohne Teilnahme von SPD/Grünen unmöglich wird. Seine Aussage, dass Bundeskanzler Friedrich Merz rechts blinkt und dann links abbiegt, wollte Ludwig zwar so nicht stehenlassen, die aber als Brandenburgerin eingestehen musste, man habe im Osten ein anderes Verständnis von Demokratie als in Westdeutschland.

„Wohin steuert Deutschland?“

Die CDU war in den letzten Tagen bemüht, grimmige Angriffe vom Koalitionspartner SPD mit dem Standard-Hinweis abzuwehren, „jedes CDU-Mitglied ist an den Unvereinbarkeitsschluss gebunden, der jede Zusammenarbeit mit der AfD ausschließt“. Das kommentierte Ludwig laut Tichy so: „Freier Meinungsaustausch ist ein zentrales Element einer demokratischen Gesellschaft.“ Balázs Orbán meint indes, die Deutschen würden – mal wieder – zweierlei Maß anlegen. Ungarn werde völlig zu Unrecht Demokratiedefiziten bezichtigt, während die deutsche Linke nicht einmal tausendjährige Gepflogenheiten im Umgang miteinander respektieren will. Und er stellt die besorgte Frage: „Wohin steuert Deutschland?“ Angesichts dieses eklatanten Beispiels für ein wokes „Vorsicht Kontaktschuld!“ (Tichy) fragen sich Ungarn in konservativen Foren des Internets, ob in Deutschland nun alle den Verstand verloren haben.

20 Antworten auf “Dieser Händedruck geht nur in Ungarn

  1. Ungarn als Fäulnisherd, so wie ihn vor über 10 Jahren Pseudointellektuelle wie Ágnes Heller bezeichnet haben, erfreut sich immer größerer Beliebtheit auf allen Seiten der politischen Rechthaberei. Wer Ungarn besucht, macht sich schon schmutzig, obwohl es in ungarischen Städten viel sauberer ist als in deutschen. Dem invasiven Islam sei gedankt.

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    1. Ja die Fäulnisherde sind inzwischen stark am zunehmen nur ein paar Wenige sind Ausnahme, Ungarn , Polen. Da gibt es den Witz als Trump sagt ,über welches xlamische shithole fliegen wir da gerade, dass ist Berlin Mr. President.

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      1. Das finden Sie lustig? Ein Präsidenten der sich derart äußert bringt seine Person und sein Amt in Verruf.
        Ein wenig Intelligenz sollte man von einem Präsidenten schon erwarten dürfen. Aber Herr Trump findet diese prollige Art wohl angemessen und Sie wohl auch.

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  2. Zwei der großen Politiker die Geschichte schreiben. Tausendjähriges Grünes Reich bereits nach ein paar Jahren am Ende. Das Pack zieht weiter und vernichtet Existenzen , wie hier die Wirtschaft , en passant sozusagen. Grün/Linkes Kommunisten Pack.

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  3. Frau Werrmann bei ihrer Lieblingsbeschäftigung: alle verunglimpfen, die sich zum Thema zu Wort melden und unqualifizierte Kommentare abgeben.
    Fakten und fundierte Beiträge sucht man bei der “Dame” vergeblich. Irgendwie nervig. Aber vielleicht handelt sie ja im Auftrag?

    Es wurde Zeit, dass die konservativen Kräfte in Europa einen Schulterschluss wagen. Ich hoffe auf weitere Bemühungen in dieser Richtung.

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    1. Ja es bleibt zu hoffen ,dass sich der Verstand gegen die Gleichschaltung durchsetzt, das hatten wir ja 33 schon oder unter den Kommunisten. Außer Verunglimpfung und Hetze ist bei den links/grünen wenig zu holen, ob das an der äußerst begrenzten Hirnleistung liegt ?

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