Fidesz-KDNP
Die Herausforderungen in Brüssel
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Ministerpräsident Viktor Orbán (M.) beriet sich am Montag mit der Abgeordnetengruppe der Regierungsparteien Fidesz undKDNP im Europäischen Parlament. Bei der üblichen Konsultation zu Jahresbeginn, die im Büro des Ministerpräsidenten im Karmeliterkloster auf der Burg stattfand, kamen die vor der EU stehenden Herausforderungen zur Sprache. Die Teilnehmer des Treffens, an dem auch Kanzleramtsminister Gergely Gulyás teilnahm, waren sich einig, dass die EU-Institutionen auch 2021 Schauplatz scharfer politischer Auseinandersetzungen sein werden. Die Pressestelle des Ministerpräsidenten hob Themen wie Corona-Krise, Schwierigkeiten bei der Beschaffung ausreichender Impfstoffmengen, die Auswirkungen des Brexit und die migrationsfreundliche Haltung Brüssels hervor.
Auf dem Gruppenfoto nicht mehr dabei ist József Szájer, der nach Jahrzehnten in der EU-Zentrale über einen Sex-Skandal stolperte. Ein anderer Fidesz-Weggefährte seit den Anfängen, Tamás Deutsch, hat sich unmittelbar hinter dem Premier positioniert – just am gleichen Tag, da er auch offiziell seine Funktionen in der EVP zurückgab, als Folge seines Gestapo-Vergleichs in einem Briefwechsel mit Manfred Weber.
