Friedensmission
Deutsche Pilger bringen Botschaft nach Budapest

Beim Empfang der Delegation der Mission „Friedensglocke 2025“ betonte Parlamentsvizepräsident István Jakab am Sonntag in Budapest die langjährige Freundschaft und den Willen, die Allianz zwischen Ungarn und Deutschland zu bewahren. Dies sei eine der wichtigsten Botschaften dieses Besuchs. Die Menschen im 21. Jahrhundert sollten die technischen Errungenschaften nicht dazu nutzen, sich gegenseitig zu töten, sondern zum Aufbau von Verständnis und zur Fortsetzung des Dialogs. Es gab eine Zeit, in der aus Glocken Waffen hergestellt wurden. Jetzt ist es wichtig, dass sich die Situation umkehrt und wieder Glocken entstehen. Wenn diese läuten, sollen die Menschen die Botschaft, die sie vermitteln, nicht nur hören, sondern auch in ihren Herzen spüren.
4.800 Kilometer lange Pilgerreise
Die Mitglieder der Mission „Friedensglocke 2025“ haben aus Patronenhülsen, Metallresten und Metallabfällen aus dem Weltkrieg die Friedensglocke gegossen. Am 8. Mai, dem Jahrestag des Kriegsendes, brachen sie zu einer 4.800 km langen Reise nach Jerusalem auf. Laut Helmut Kautz, evangelischer Pfarrer und Mitglied der Friedensmission, ist es das Ziel, die aus Waffenresten gegossene Glocke nach Israel zu bringen und unterwegs „die Botschaft des Friedens und der Hoffnung zu verkünden“. Die Pilger, angeführt von Michael Schubert, Pfarrer der evangelischen St.-Pauls-Gemeinde in Dresden-Neustadt, wollen bis Weihnachten ihr endgültiges Ziel, die Hand-in-Hand-Schule in Jerusalem, erreichen. Dort lernen jüdische, muslimische und christliche Kinder gemeinsam, ein hoffnungsvolles Beispiel für das Zusammenleben und den Frieden zwischen den Religionen. „Diese besondere Tour ist mehr als eine Reise; sie ist ein Symbol für Frieden und deutsch-ungarische Freundschaft“, erklärte Kautz beim Halt in Budapest.
Gemeinsames Friedensgebet im Parlament
Nach ihrer Ankunft in Ungarn war die erste Station der Gruppe das Nationale Gestüt in Bábolna. Danach machte sie Rast in Kömlőd und Csákvár. Von dort aus fuhr die Karawane weiter nach Velence. Auf Einladung von István Jakab besuchte man auch das Parlamentsgebäude in Budapest. Dort wurde die Gruppe neben dem Vizepräsidenten des Parlaments auch von der Abgeordneten Mónika Bartos (r.), Mitglied der Gebetsgruppe des Parlaments, und dem Abgeordneten der deutschen Nationalität, Imre Ritter (v.l.), Vorsitzender der Deutsch-Ungarischen Freundschaftsgruppe des Parlaments, begrüßt.

Nach der Besichtigung des Parlamentsgebäudes beteten die Besucher und Gastgeber unter der Leitung der reformierten Pastorin Andrea Krasznai gemeinsam für den Frieden. Die Mitglieder der Delegation überreichten ihren Gastgebern das Brot des Friedens und eine kleine Nachbildung der Friedensglocke als Geschenk. István Jakab schenkte den Gästen Wein und Getreide aus allen Regionen des Karpatenbeckens. Die Friedenskarawane setzt ihre Reise nach Ungarn weiter durch Rumänien fort.
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Eine sympathische Aktion!
Das Ziel Israel halte ich für sehr passend. Hoffentlich wurden die Gebete der Beteilgten bis zur Ankunft dort erhört, und das Netanjahu-Regime hat seinen Genozid in Gaza sowie den völkerrechtswirdrigen Angriffskrieg gegen den Iran dann schon eine Weile beendet.
Was die Leute aus dem GAZA taugen sieht man in Deutschland schön, sind (fast) alles Araber. Und der Iran handelt gegen sein Volk und alle Mittel gegen die Bombe sind gut und berechtigt .
Sie wissen aber gut bescheid! Da sieht man mal wieder wie nachhaltig die Bevölkerung der Bundesrepublik Irrland gehirngewaschen ist.
Phantasie-Bomben mit echten Bomben bekämpfen (wie war das doch damals mit dem Irak?) und eine Vertreibung mit dem Verhalten der Vertriebenen im Gastland rechtfertigen – da fehlen mir die Worte!
Der Irak und Gaddaffi waren Fehler des Bush Systems da haben Sie völlig recht. Die Iran Mullah Bande ist doch völlig krank.
Woher weiß du das? Tagesschau?
Die Menschen müssen endlich gemeinsam Handeln für den Frieden, satt sich von linken Rattenfängern verarschen zu lassen.
Was haben Sie persönlich denn bisher für den Frieden getan?
Ich lese von Ihnen – neben Polemik – immer nur: man müsste, man sollte …
Welche politischen Aktivitäten können Sie vorweisen?