Christentum
Kanzleramtsminister Gergely Gulyás: „Die christliche Kultur, die Europa einst geschaffen hat, lebt in der heutigen ungarischen Gesellschaft weiter.“ Foto: MTI/ Zsolt Czeglédi

Religion

Christentum im Westen unerwünscht

"In Westeuropa können wir von Christdemokratie im ursprünglichen Sinne nicht mehr sprechen", so Kanzleramtsminister Gergely Gulyás auf einer Religionskonferenz am Donnerstag in Debrecen.

Vor 30 Jahren galten noch die Worte des ersten Ministerpräsidenten des freien Ungarn. József Antall sagte damals: „In Europa ist selbst der Atheist noch Christ.“ Der heutige Zeitgeist sei aber genau das Gegenteil davon. Obendrein strebten die EU-Institutionen geradezu danach, einer aus dem Christentum abgeleiteten politischen Werteordnung das Existenzrecht abzusprechen. „Die politische Christdemokratie Westeuropas gab zunächst all diese Prinzipien für den Machterhalt auf, um am Ende auch die Macht zu verlieren“, resümierte der Fidesz-Politiker.

Heute stellt westlich von Wien kein einziges EU-Land mehr einen christdemokratischen Ministerpräsidenten, ja nicht einmal die EVP. Ungarn befinde sich in einer weit besseren Lage: Bei der letzten Volkszählung 2011 bekannten sich 55% als Christen, nach aktuellen Erhebungen sind gut zwei Drittel religiös und betrachten sogar 80% das Christentum als Wert. „Die christliche Kultur, die Europa einst geschaffen hat, lebt in der heutigen ungarischen Gesellschaft weiter“, unterstrich Gulyás.

5 Antworten auf “Christentum im Westen unerwünscht

  1. “In Europa ist selbst der Atheist noch Christ.”
    quatsch!!!
    Ich als Atheist habe nichts mit dieses christlichen Geheuchel.
    Eine brutalität, einem Atheisten das Christentum aufzuzwingen.

    “Die christliche Kultur, die Europa einst geschaffen hat, lebt in der heutigen ungarischen Gesellschaft weiter“, unterstrich Gulyás.”
    quatsch!!!

    Die zehn Gebote und Ungarn das ist ein grober Widerspruch, in Ungarn wird noch vom Friedhof geklaut…
    Wenn ich dieses Christlichen Geheuchel lese dreht mich den Magen.
    Wen der liebe Gott der Himmel auf Erde geschaffen hat dan bestimt nich Ungarn, eher Sodom und Gomorra.

    In Tschechien sind die menschen schon schlauer…nur 27 procent ist glaubig….

    So ist das Leben in Ungarn..

    Amen.

  2. …..so ist das leben in ungarn…,,- no,mr.groot…das betrifft vielleicht ihr leben….ich kann dies nicht nachvollziehen.auto,haus,boot,rad….alles monate lang bei mir unverschlossen….habe noch nie auch nur ein gefühl der unsicherheit gehabt.danke ungarn,hilfsbereitschaft,freundlichkeit…alles da.
    übrigens sind die friedhöfe-da von ihnen erwähnt-in ,meiner umgebung, eine augenweide..mit wunderbaren steinmetzarbeiten…..diebstähle???? never……wo wohnen sie denn……

    1. Dann kennen Sie die Friedhöfe am Allerseelen Allerheiligen! Überall Kerzen und Blumen. Am schönsten finde ich den Kreuz, -fast in jedem Friedhof- zu Ehre und Erinnerung an alle Toten, die nicht in diesem Friedhof begraben sind. Teuere Blumen, einfachere Blumen.
      Die Lichter und den Kreuz von weit her zu sehen. Es ist gut so.

  3. Christliche Werte wie Nächstenliebe sind auch heute noch bei Atheisten zu finden. Menschen auf der Flucht werden nicht einfach abgewiesen.

    Der Papst hatte erst letzten Monat zu Solidarität mit Migranten aufgerufen.
    Er rief auch zur Aufnahme afghanischer Flüchtling auf.

    Es ist gut, dass sich die EU-Institutionen ebenfalls für diese christlichen Werte einsetzen, wo sich doch manche Regierungen von Mitgliedsstaaten so vehement dagegen sperren.

    1. Das ist keine christliche Nächstenliebe, sondern gezielte Untergrabung Europas und des Christentums. Die Hand mit Absicht ins ausgestreckte Messer halten, wo doch Politiker des Orients (auch Erdogan) erklären, daß es um die Eroberung Europas durch den Islam geht, für die Scharia, also zur Unterjochung der Einheimischen. Das betreiben Sie energisch.

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