Souveränitätsforschung
Bürger wollen keine EU-Zentralisierung
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Die Vision eines von Brüssel geführten Imperiums stößt auf dem Kontinent auf überwältigende Ablehnung. Seit Jahren arbeitet die politische Elite in Brüssel systematisch daran, die Souveränität der Mitgliedstaaten durch politische und rechtliche Instrumente zu schwächen, schreibt das Institut.
Ziel sei es, Vereinigte Staaten von Europa ohne Nationen zu schaffen. Die Meinungsumfrage zeige deutlich, dass die Absichten der EU-Kommission nicht den Erwartungen der Europäer entsprechen. Die Mehrheit der Befragten (51%) sieht in den Zentralisierungsbestrebungen der EU eine Gefahr für die nationale Selbstbestimmung. 77% der Bürger würden lieber in einem unabhängigen Europa leben, das auf der Zusammenarbeit gleichberechtigter Nationen basiert. Das Bekenntnis der Ungarn zur nationalen Souveränität ist besonders ausgeprägt. 79% der Befragten unterstützen die Vision eines Europas, das auf der Zusammenarbeit unabhängiger Nationen basiert. Laut der Umfrage halten es zwei Drittel der Befragten (66%) für inakzeptabel, dass Brüssel mithilfe politischer Druckmittel in die inneren Angelegenheiten der Mitgliedstaaten eingreift. Auch hier liegt die Ablehnung in Ungarn mit 68% über dem europäischen Durchschnitt.
