Genderideologie
Brüssels absurde Gedanken
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Das erklärte der Europaabgeordnete des Fidesz, András László, auf einer Fachkonferenz zum EU-Genderwahn am Dienstag bei der Denkfabrik MCC Brüssel. Auf der Konferenz hielten die kanadische Forscherin Ashley Frawley und die britische Aktivistin für Frauenrechte, Kelli-Jay Keen, Vorträge zu den Auswirkungen der Genderideologie auf die angelsächsischen Gesellschaften. „An dem Beispiel dieser Gesellschaften lässt sich am besten zeigen, wie zerstörerisch diese Ideologie auf Kinder, Frauen und Familien wirkt“, meinte László.
LGBTQ-Strategie missachtet Souveränität
Die EU-Kommission habe unlängst ihre LGBTQ-Strategie für den Zeitraum bis 2030 vorgelegt, die nach Ansicht der ungarischen Regierung die Souveränität der Mitgliedstaaten missachtet und in familienpolitische Entscheidungen eingreift. „Die Familienpolitik gehört ganz klar zu den nationalen Befugnissen. Dennoch sehen wir, dass uns Brüssel unter dem Vorwand der Freizügigkeit die ultraliberalen Standards aufdrücken will.“ Gemeinsam mit dem EuGH strebe die Kommission nach einer Rechtsauslegung, wonach sämtliche Mitgliedstaaten gleichgeschlechtliche Ehe und Geschlechtsänderungen anerkennen müssten, sobald diese Anerkennung auch nur in einem Land erfolgt. „Was für ein absurder Gedanke“, kommentierte der Europapolitiker.
EU sollte US-Beispiel folgen
Bekanntlich hat die EU-Kommission Ungarn für das Kinderschutzgesetz aus dem Jahre 2021 vor dem EuGH verklagt, obgleich diese Belange den Nationalstaaten obliegen und die Ungarn 2022 bei einer Nationalen Konsultation das besagte Gesetz mit 3,6 Mio. Stimmen unterstützten. Brüssel gebe unter dem Deckmantel von Programmen wie „Bürger, Gleichheit, Rechte und Werte“ (CERV) Rekordbeträge an die LGBTQ-Lobby und wolle diese Zuwendungen im nächsten Finanzrahmen weiter hochschrauben.
Die USA unter Präsident Donald Trump würden Hoffnung machen, denn dort wurden seit Jahresanfang zahlreiche Maßnahmen der „woken“ Ideologie zurückgenommen, so an den Universitäten und in der Armee. „Es wäre gut, wenn sich die EU diesem Trend anschließen würde, aber leider sehen wir das Gegenteil“, beklagte der Fidesz-Politiker.
