Ukraine-Krieg

Botschaft in Kiew evakuiert

Nach zwei Evakuierungsaktionen für Mitarbeiter und Diplomaten aus Drittländern hat Ungarn am Donnerstag die Botschaft in Kiew geräumt.

Das gab Außenminister Péter Szijjártó bekannt, der von einer vorübergehenden Pause sprach – die Botschaft setze ihre Arbeit in Lwiw mit verkleinertem Stab fort. Die Maßnahme musste im Interesse der Sicherheit der Mitarbeiter getroffen werden, nachdem die Sicherheitslage in Kiew zunehmend prekärer wurde.

Am Mittwochabend gaben die fünf EU-Mitglieder Polen, Tschechien, Slowakei, Rumänien und Bulgarien eine gemeinsame Erklärung heraus, wonach sie ihre Zugehörigkeit zur IIB quittieren. Für ihr abgestimmtes Auftreten nutzten die fünf Länder die informellen Ecofin-Beratungen. Die russisch geführte Investitionsbank hatte ihren Sitz erst unlängst von Moskau nach Budapest verlegt – von der hiesigen Opposition wird sie konsequent als „Spionagebank“ tituliert. Ungarn hat noch nicht offiziell reagiert, ist aber nunmehr das einzig verbliebene EU-Land der 1970 gegründeten Institution.

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