Ende der US-Sanktionen
Biden sorgte für Stillstand
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Das gab Außenminister Péter Szijjártó am Sonntag via Sozialmedien bekannt. Eingeführt wurden die Sanktionen noch von der vormaligen US-Regierung unter Präsident Joe Biden, quasi als Racheakt gegen Ungarn, das sich nicht dem Diktat der US-Demokraten unterwarf. „Seit Januar sitzt ein Präsident im Weißen Haus, der Ungarn als seinen Freund betrachtet“, schrieb Szijjártó in Anspielung auf den neuen US-Präsidenten Donald Trump. Die US-Regierung habe nunmehr alle Sanktionen in Verbindung mit dem Projekt zur Erweiterung des einzigen Kernkraftwerks in Ungarn aufgehoben.
Der Außenminister räumte im Nachhinein ein, die Sanktionen der Biden-Administration hätten jeden Baufortschritt in Paks praktisch vereitelt. Für Ungarn sei das AKW Paks II. von strategischer Bedeutung, um die sichere Energieversorgung des Landes langfristig aufrechtzuerhalten. Während die Anlagentechnik für das Kraftwerk in Russland und Frankreich reibungslos gebaut wird, können die Betonierungsarbeiten vor Ort in Paks nun ebenfalls fortgesetzt werden.
