EU-Neuwagenmarkt
Benzinmotor bleibt vorne
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Nach Angaben des Fachverbands ACEA brachen die Auslieferungen von Neuwagen im Dezember auch EU-weit ein (-3,5%); im Gesamtjahr erreichte der Anstieg so noch 14%. Damit endeten beinahe anderthalb Jahre stetiger monatlicher Wachstumszahlen, die häufig zweistellig ausfielen. Dabei wurden im März und im Juni 2023 sogar wieder jeweils mehr als 1 Mio. Pkw verkauft, was es seit der Corona-Krise nicht mehr gab. Deutschland bleibt mit 2,8 Mio. Transaktionen (+7,5%) der größte Landesmarkt in der EU. Besonders dynamische Zuwächse wurden derweil in Bulgarien, Kroatien und Belgien (+30-32%) erzielt.
Nach der Antriebsart bleiben Benzinmotoren noch einmal Spitzenreiter (gut 35% aller Pkw-Neuzulassungen), auf Platz 2 folgen Hybrid-Fahrzeuge mit einem Drittel Marktanteil. Reine Stromer (14,5%) haben nun den Diesel (13,5%) von Platz 3 verdrängt. Der VW-Konzern (mit Erfolgsmarken wie Audi, Skoda und Cupra) dominierte den Markt der EU auch 2023, mit rund 2,75 Mio. Verkaufseinheiten. Auf den Plätzen folgten Stellantis und Renault, die zusammengenommen rund 3 Mio. Autos auf die Straßen brachten. Hinter Hyundai und Toyota platzieren sich die weiteren deutschen Premiumhersteller BMW (knapp 725.000 Zulassungen) und Mercedes-Benz (600.000), Tesla folgt hinter Ford (360.000) mit 280.000 Stromern. Die japanische Marke Suzuki, die den EU-Markt überwiegend mit in Esztergom montierten Modellen beliefert, rangiert auf Platz 12 (155.000 Verkaufseinheiten). Ihr europäisches Absatzvolumen konnten die Japaner aber gleich um 44% steigern, was einzig Tesla (+89%) zu toppen vermochte.
