Truppenübung von NATO-Verbänden Ungarns, Italiens und Kroatiens auf dem Schießplatz Szomód bei Tata. Fotos: MTI/ Boglárka Bodnár

Ungarische Armee

25 Jahre Mitglied in der NATO

Der Verteidigungsminister sprach vor Soldaten in Tata von einer neuen Qualität der Sicherheit, die Ungarn durch die Mitgliedschaft in der NATO erlangen konnte.

Kristóf Szalay-Bobrovniczky bezeichnete die NATO als größtes und erfolgreichstes Verteidigungsbündnis der Welt. Neben der Ungarischen Armee (MH) und darüber hinausgehend biete die NATO die Garantien für das Leben der ungarischen Menschen und ihre Vermögenswerte. Gerade die letzten beiden Jahre hätten bewiesen, dass die NATO funktioniert. „Dieses Bündnis verkörpert eine glaubwürdige Abschreckungskraft und weist mit seinem entschlossenen Auftreten jeden Herausforderer in die Schranken.“

Verteidigungsminister Kristóf Szalay-Bobrovniczky: „Ungarn ist heute ein anerkanntes und geschätztes Mitglied der NATO.“

MH von Grund auf neu geformt

Der Minister erklärte, Ungarn sei ein anerkanntes und geschätztes Mitglied der NATO. „Das liegt daran, dass dieses Land und seine Regierung alles dafür tut, das Bündnis mit seinen finanziellen und militärischen Gegebenheiten zu bereichern.“ Die MH wurde in 25 Jahren von Grund auf neu geformt, hat ihren Technikpark ausgetauscht und modernisiert sowie überwiegend digitale Systeme in Dienst gestellt, die NATO-kompatibel sind und den Anforderungen des 21. Jahrhunderts gerecht werden.

Zwei Prozent sind der neue Standard

Seit 2023 wendet Ungarn mindestens 2% seines BIP für Verteidigungszwecke auf, darunter mehr als 20% für die Modernisierung der Streitkräfte. Szalay-Bobrovniczky würdigte die Beteiligung Ungarns an internationalen Missionen wie der KFOR, bzw. beim Schutz des Luftraums über dem Baltikum, Sloweniens und vorübergehend der Slowakei.

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24. April 2024 11:25 Uhr