Die Anzahl der am primären Arbeitsmarkt Beschäftigten erhöhte sich um 31.000, der Personen auf Auslandsentsendung um 10.000 auf die Rekordhöhe von 120.000 Personen, die Anzahl der ABM-Kräfte sank um 19.000 auf 122.000. Die Beschäftigungsquote der 15-64-jährigen Männer stieg um 0,7 Prozentpunkte auf 77,5%, die der Frauen sank auf 63,1%. In der Altersgruppe der 20-64-Jährigen, deren Erwerbstätigkeitsrate in der Strategie „Europa 2020“ mit 75% angestrebt wird, kletterte die Quote in Ungarn zwischen September-November auf 75,5%, bei den Männern gar auf 83,4%, bei den Frauen lag sie bei 67,7%.

Die Erwerbslosenrate lag in diesen drei Monaten bei 3,5%, innerhalb dessen hat sich jedoch die Jugendarbeitslosigkeit um 2,9 Punkte auf 13,2% erhöht. Die durchschnittliche Dauer der Erwerbslosigkeit lag bei 10,6 Monaten, 30,5% der Jobsuchenden waren Langzeitarbeitslose.

Dank der Maßnahmen der Regierung ist die Erwerbslosenrate in Ungarn nachhaltig niedrig. Die ungarische Wirtschaft befindet sich weiter auf der Wachstumsbahn, der Bedarf nach Arbeitskräften ist unverändert hoch. Die Beschäftigung könne mittels intensivierter Berufsbildung, Weiterbildungen bzw. Unternehmer-Förderprogrammen erhöht werden. Mit der gezielten Förderung von ABM-Kräften, Arbeitssuchenden und arbeitswilligen Rentnern könnten immer mehr Menschen am primären Arbeitsmarkt unterkommen. Die Regierung erleichterte deswegen die Beschäftigung von Rentnern bzw. unterstützte im Rahmen des Aktionsplans zum Schutz der Familien die Einstellung von Müttern mit Kleinkindern. Gefördert wird zudem die Schaffung von Arbeitsplätzen mit hoher Wertschöpfung, verlautete aus dem Innovationsministerium.

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