Die von staatlichen Zuwendungen weitgehend unabhängige Kammer operiert autonom und nach strengen Richtlinien politisch neutral. Diese Grundlagen sichern ein Netzwerk von Experten, die in ihrem beruflichen Alltag als Spezialisten umfangreiche Geschäftsmöglichkeiten abdecken können. Der hohe Grad an Kenntnis von Land und Leuten sowohl im HSU-Partnerland Ungarn als auch in der Schweiz sichern der mit Büros in Zürich und Budapest operierenden Kammer seit bald 30 Jahren einen hohen Wirkungsgrad. Dieser ist statutarisch festgelegt und generiert im geschäftlichen Alltag den erwünschten Mehrwert, wobei ein tiefer Protokollpegel einher geht mit einem hohen Nutzwert für Mitglieder und Partner. Davon profitieren vor allem mittelständische Firmen.


Älteste bilaterale mittelständische Kammer-Organisation

Als älteste bilaterale mittelständische Kammer-Organisation ist die HSU Zürich in der Schweiz zuhause und in Ungarn sehr gut vernetzt. In den vergangenen Jahren wurde die Mitglieder-Balance zwischen der Schweiz und Ungarn laufend verbessert und mittlerweile ist praktisch zahlenmässige Gleichwertigkeit hergestellt. Zugleich galt das Augenmerk der Verjüngung, zumal die dynamischen Prozesse in den Wirtschafts- und Handelsbeziehungen zwischen der Schweiz und Ungarn in der Nachwende-Zeit eingeleitet wurden. In einem weitgehend digitalisierten und globalisierten Umfeld verstärkt die HSU Zürich die interne Swissification und verbreitert damit Kompetenz und Wirkungsgrad. Zunehmend soll auch die weibliche Geschäftswelt eingebunden werden.

Mit lic. iur. Patrick Thommen (LL.M.), Inhaber und Vorstand der Geschäftsführung von Thommen Law & Risk Management GmbH mit Sitz im luzernischen Root, erhält die HSU Zürich Verstärkung durch einen Experten, der mit seiner Teilnahme an einer landesweiten Roadshow bereits deutliche Sympathien für das HSU-Partnerland Ungarn bewiesen hat. Der auf Rechtsdienstleistungen und Risiko-Management ausgerichtete Thommen arbeitet als externer Rechtsdienst von Unternehmen vor allem in den Spezialgebieten Wirtschaftsrecht, Vertragsrecht (insb. Vertriebs- und Beschaffungsverträge), Arbeitsrecht inklusive Entsendungsrecht, geistiges Eigentumsrecht sowie Nachfolgeplanungen. Seine Zuwahl in den HSU-Vorstand erfolgte einstimmig.


Interner Erneuerungsprozess der HSU

Der über anspruchsvolle aktuelle KMU-Projekte zur HSU-Kammer gestossene, in der Schweiz geborene Italiener Mario Evangelista ist seit 2004 als selbständiger Spezialist im schweizerischen Gesundheitswesen tätig. Seine besonderen Stärken liegen aufgrund seiner großen Erfahrung in Tarifverhandlungen und Tarifentwicklung im Gesundheitswesen. Das ebenfalls einstimmig gewählte neue HSU-Vorstandsmitglied hat ausserdem grosse Erfahrung in der Organisation und Reorganisation von Verbänden und wird damit im internen Erneuerungsprozess der HSU wichtige Akzente setzen können. In Zusammenarbeit mit HSU-Präsident Áron G. Papp arbeitet Mario Evangelista bereits am Aufbau diverser bilateraler Geschäfts-Aktivitäten betreffend KMU-Projekt-Entwicklung.

Die gut besuchte 30. HSU-Generalversammlung in Budapest setzte ein deutliches Lebenszeichen. Dies ist umso wichtiger, als die amtlichen Aussenhandelsstellen zunehmend den Fokus auf Großprojekte setzen und dabei im beamteten Sektor der Mittelstand klar ins Hintertreffen zu geraten scheint. „Die HSU wird davon unabhängig ihren Weg gehen und in Ungarn aktiv bleiben“, betonte Präsident Áron G. Papp zum Abschluss der Veranstaltung. Das Ziel des erneuerten HSU-Vorstandes sei es, die Betreuung der HSU-Mitglieder, die Kommunikation sowie generell die Projektentwicklung und weitere Fachbereiche zu professionalisieren. Gemeinsam mit den bisherigen Vorstandskollegen Péter Guha (Engineering), Marcel Bühler (DHL), Dr. Csongor Buzády (budlegal) und Áron G. Papp (Präsident, KMU-Beratung) ist die HSU-Spitze breit aufgestellt.

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