Die Magnus Aircraft Zrt. wandte binnen zwei Jahren rund 6 Mrd. Forint (18 Mio. Euro) für Investitionen auf: Zunächst entstand ein Montagewerk nebst Büroblock auf insgesamt 2.200 m2, nun wurde das Werk zur Herstellung von Kompositteilen für die speziellen Leichtbau-Flugzeuge auf 5.100 m2 übergeben. Wenn die komplette Kapazität – voraussichtlich bereits 2020 – erreicht wird, kann die ungarische Firma mit ihren eigenentwickelten Produkten mehr als 200 Aufträge im Jahr bedienen, die überwiegend aus dem Ausland eingehen. Inhaber und Vorstandschef Gábor Tarány verwies darauf, dass die ungarische Firma Magnus Aircraft mit ihrem Flugzeugtyp „Fusion“ heute in Fliegerkreisen international anerkannt sei, denn es handelt sich um das erste Zweisitzer-Kunstflugzeug aus Kompositmaterial. Die Mitarbeiterzahl wird wahrscheinlich schon im I. Halbjahr 2020 auf 150 Personen verdoppelt.

Innovationsminister László Palkovics bekräftigte, dass die Orbán-Regierung den Flugzeugbau als strategische Branche betrachte. Das belegten auch aktuelle Investitionen von Airbus, Lufthansa Technik und Rolls Royce.

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