Der Staatssekretär des Außenministeriums, Levente Magyar, erinnerte daran, dass die Alföldi Tej Kft. ursprünglich als Zusammenschluss einheimischer Milchbauern gegründet wurde. Auch heute noch befindet sich dieses Unternehmen zu 100% in ungarischer Hand, was der Politiker mit den Worten anerkannte: „Sie haben die Ehre der ungarischen Milchindustrie gerettet, was beispielsweise in der Zuckerindustrie nicht gelang.“

Mit Hilfe der seinem Fachressort unterstellten Investitionsagentur flossen in den letzten fünf Jahren nahezu 2 Mrd. Euro in Entwicklungsprojekte in der ostungarischen Großstadt, so dass Debrecen floriert wie kaum eine andere Stadt in Ungarn. Die aktuelle Investition der Alföldi Tej Kft. unterstützte der Staat mit Zuwendungen in Höhe von 4,5 Mrd. Forint. Laut Geschäftsführerin Mónika Rózsás erlaubt die automatisierte Fertigungslinie die Herstellung von 25 Tonnen Käse aus 250.000 Litern Milch täglich, welche Prozesse gerade einmal von 8 Mitarbeitern beaufsichtigt würden. Mit der Jahreskapazität von 8.000 t könnte das Werk ein Siebtel der Käseimporte auslösen. Außerdem würden 6.500 t Milchpulver hergestellt.

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