Szijjártó bezeichnete Ungarn dank der Investitionen und Exporterfolge in den vergangenen Jahren als einen Gewinner der neuen Weltwirtschaftsära. Innerhalb der EU wachse die ungarische Wirtschaft am schnellsten, die Arbeitslosigkeit sank auf 3,3%. Dank seiner Wirtschaftspolitik hat Ungarn die niedrigsten Steuern. Beim erfolgreichen Wandel der ungarischen Wirtschaft spielten die deutschen Unternehmen eine wichtige Rolle. Die ungarischen Exporte nach Deutschland erhöhten sich innerhalb von 10 Jahren um genau 60%, der bilaterale Handelsverkehr machte im vergangenen Jahr 54 Mrd. Euro aus. Deutschland ist der wichtigste Investor in Ungarn, ungefähr 6.000 Unternehmen beschäftigen hierzulande 300.000 Mitarbeiter. Innerhalb von 5,5 Jahren schloss die Regierung mit 101 deutschen Unternehmen Investitionsvereinbarungen ab, wodurch Investitionen in Höhe von 2.000 Mrd. Forint umgesetzt wurden.

Voraussetzung für die Investition sei neben der guten Infrastruktur auch die berechenbare, langfristige Wirtschaftspolitik der ungarischen Regierung gewesen, betonte Firmeninhaber Michael Stegner (r.). Die Gesellschaft wies 2018 mit 347 Mitarbeitern Nettoumsatzerlöse in Höhe von 18,4 Mio. Euro sowie einen versteuerten Gewinn von 1,55 Mio. Euro aus. Das Unternehmen eröffnete 1993 den Betrieb in Makó und errichtete hier 30.000 m2 Produktionsflächen. 2016 wurde die Fertigung mit Polyurethan-Gießtechnologie von Deutschland nach Makó verlagert.

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