Ungarn sei nämlich mit Gasprom übereingekommen, die Hälfte der im kommenden Jahr benötigten Gasmenge noch in diesem Jahr vorab zu beziehen, fügte der Außenminister erklärend hinzu. Die einheimischen Gasspeicher sind aktuell zu 85% gefüllt und werden im Herbst zu 100% gefüllt sein – bis Ende September treffen noch 2 Mrd. Kubikmeter Erdgas ein.

Ungarn sichert zugleich Serbien Gaslieferungen zu – in diesem Sinne hätten die Minister eine neue Vereinbarung getroffen. Umgekehrt wird Ungarn voraussichtlich ab 2021 bis zu 10 Mrd. Kubikmeter Gas kaufen können, die über die Türkei, Griechenland, Bulgarien und Serbien angeliefert werden. Vorläufig behindern noch juristische Probleme in Bulgarien die vollständige Nutzung der vorhandenen Kapazitäten in den internationalen Gaspipelines.

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