Für den Entwurf, in dem die Regierung mit einem Wirtschaftswachstum von 4%, einem Defizit von 1% am BIP, einer weiter auf 67% am BIP sinkenden Staatsschuld und einer mittleren Inflation von 2,8% rechnet, stimmten 127 Abgeordnete, dagegen 58 Abgeordnete. Bei erwarteten Gesamteinnahmen in Höhe von 21.426 Mrd. Forint wird der Fiskus 367 Mrd. Forint Neuschulden machen. Die Bewirtschaftung des Staates wird dabei erneut mit einem Nullsaldo kalkuliert; Defizite ergeben sich allein im Investitionshaushalt und bei EU-Projekten. Varga betonte, die Familienzuschüsse werden auf 2.228 Mrd. Forint steigen, obgleich Ungarn schon heute anteilig zum BIP auf die stärkste Familienförderung in der EU verweisen kann – das Familienbudget hat gegenüber 2010 zweieinhalbfache Ausmaße erreicht. Die Vorschläge der Opposition konnten keine Berücksichtigung finden, erklärte der Minister, weil diese mit Steuererhöhungen einhergegangen wären, zugleich aber die Position der Familien und das Investitionsbudget beschnitten hätten.

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