Auf dem informellen Treffen waren sich die Ministerpräsidenten einig, dass die V4-Gruppe eine entscheidende Rolle bei der Zukunft der Gemeinschaft spielen möchte. In diesem Sinne werden sie auf dem Gipfeltreffen kommende Woche in Brüssel sowohl in Personalfragen als auch in inhaltlichen Belangen einen einheitlichen Standpunkt beziehen. Der polnische Ministerpräsident Mateusz Morawiecki, sein slowakischer Amtskollege Peter Pellegrini, Gastgeber Viktor Orbán und der tschechische Premier Andrej Babis (v. l.) kamen überein, nur solche Kandidaten für die Spitzenämter der EU zu unterstützen, die entsprechende Erfahrungen und Qualifikationen mitbringen, die Völker Mitteleuropas und die V4 respektieren. Es sei eine ausdrückliche Erwartungshaltung, dass bei allen gemeinsamen Entscheidungen auf europäischer Ebene die Gesichtspunkte und Interessen Mitteleuropas zu berücksichtigen sind.

Abschließend informierte Babis seine Kollegen über die Schwerpunkte der im Juli beginnenden tschechischen V4-Präsidentschaft.

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