Die auf Gruppenebene erzielten Bruttoumsatzerlöse entsprechen einer korrigierten Steigerung zu 2017 um ein Achtel. Der konsolidierte Gruppenumsatz auf dem ungarischen Markt legte auf 251 Mrd. Forint (+3%) zu. „Bosch hat erneut Meilensteine von strategischer Bedeutung in Ungarn platziert. Bosch steht auch und gerade in Ungarn für Zukunftsprojekte, ausgewogene Fertigungskapazitäten, kontinuierliches Wachstum, das mit einem herausragenden Know-how und Engagement der Mitarbeiter einhergeht“, hob Korioth hervor. Ein Meilenstein war z. B. das Fertigungsjubiläum von 200 Mio. Produkten bei der Robert Bosch Energy and Body Systems Kft. in Miskolc: ein Motor für den elektromechanischen iBooster-Bremskraftverstärker. Die zweite Betriebsstätte in Miskolc erreichte die Marke von 100 Mio. Werkzeugen für den Heimwerkerbedarf, die Robert Bosch Automotive Steering Kft. als Hersteller von Lenksystemen in Maklár feierte ihren 15. Geburtstag. Nach dem Rekordjahr 2018 rechnet Korioth für das laufende Jahr ausgehend von den für das I. Quartal vorliegenden Zahlen mit einer Stabilisierung.

Bosch wandte im Vorjahr insbesondere auf den Gebieten von Mobilitätslösungen und Handwerkzeugen den Rekordbetrag von 71 Mrd. Forint (220 Mio. Euro) für F+E auf. Die Automobilingenieure der Gruppe konzentrieren sich in Budapest, Hatvan, Miskolc und Maklár auf neue Lösungsansätze für autonomes Fahren und e-Mobilität. Landesweit entstanden bei Bosch mehr als 1.200 neue Arbeitsplätze, so dass Bosch mittlerweile Arbeitgeber für nahezu 14.800 ungarische Mitarbeiter, darunter mehr als 2.600 F+E-Fachleute ist. In Investitionen an sämtlichen Standorten im Lande flossen 2018 wieder 67 Mrd. Forint; die Robert Bosch Kft. gab bekannt, in ihre Budapester Zentrale bis 2021 weitere 37 Mrd. Forint zu investieren. Dabei wird allein der Campus des Budapester Entwicklungszentrums um 90.000 m2 erweitert. Die Robert Bosch Power Tool Kft. in Miskolc errichtet für knapp 14 Mrd. Forint eine neue Montagehalle auf 20.000 m2, gut 14 Mrd. Forint steckt die benachbarte Robert Bosch Energy and Body System Kft. bis 2021 in neue Fertigungslinien, während bei der Robert Bosch Elektronika Kft. in Hatvan bis 2020 knapp 10 Mrd. Forint in moderne Technologien investiert werden.

Laut Korioth ist die Fabrik der Zukunft mit IoT und Industrie 4.0 bei Bosch in Ungarn längst Realität. Im Zeichen des modernen Industriekonzepts wird noch in diesem Jahr das neue Logistikzentrum auf 60.000 m2 in Hatvan übergeben, das als strategisches Distributionszentrum der Bosch-Gruppe für Mittelosteuropa dienen soll.

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