„Ungarns Wirtschaft wies im I. Quartal ein Wachstum von 5,2% aus und steht damit an der Spitze Europas. Innerhalb eines Jahres wurden 100.000 neue Arbeitsplätze geschaffen, die Investitionen erhöhten sich um 25,5%, die Exportleistung um 6,4% und die Löhne stiegen durchschnittlich um 8,5%. Dies beweist, dass die auf nationale Interessen fokussierende Politik auch wirtschaftliche Erfolge mit sich bringt“, sagte der Minister weiter. Die ausländischen Investoren, darunter die bedeutendsten Unternehmen der Welt, vertrauen auf Ungarn. Neben dem Vertrauen seien die in Ungarn europaweit niedrigsten Unternehmenssteuern, so u. a. die einstellige Körperschaftsteuer, besonders attraktiv.

„Die Welt ist in der Industrie 4.0 angekommen, in der nicht mehr die Anzahl der Arbeitsplätze, sondern das technologische Niveau und die Wertschöpfung zählen. Aufgrund der bisherigen Ergebnisse kann sich Ungarn hierbei zu den Gewinnern zählen. Die mitteleuropäische Region ist heute der Motor für Wettbewerbsfähigkeit und Wachstum in Europa“, betonte Szijjártó. Der Handelsverkehr zwischen der Visegrád-Gruppe und Deutschland lag im vergangenen Jahr um 70% höher, als der zwischen Deutschland und Frankreich. Deutschland ist der wichtigste Wirtschaftspartner Ungarns, zudem stammen 29% der Auslandsinvestitionen aus Deutschland, 6.000 deutsche Unternehmen beschäftigen hierzulande mehr als 300.000 ungarische Arbeitnehmer.

Die zur deutschen Jungheinrich AG gehörende MIAS-Gruppe ist in Europa in ihrer Branche der zweitgrößte, weltweit der drittgrößte Akteur. Sie hat sich vor 30 Jahren in Gyöngyös angesiedelt. Die jetzige Investition verleiht dem ungarischen Maschinenbau neuen Schwung. In diesem Industriezweig sind 390.000 Mitarbeiter beschäftigt, der Produktionswert stieg 2018 um 6% auf über 15.000 Mrd. Forint.

Als Meilenstein in der Geschichte der Unternehmensgruppe bezeichnete Erlach die Investition. Infolge der steigenden Nachfrage nach RGB für automatisierte Lagertechnik wurden die Produktionskapazitäten kontinuierlich erweitert; dieser Prozess machte auch die Entwicklung in Gyöngyös notwendig. Nach der ungefähr ein Jahr in Anspruch nehmenden Investition werde MIAS Hungary die Jahreskapazität von 150 RGB verdoppeln, parallel dazu entstehen 60 neue Arbeitsplätze.

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