Im vergangenen Jahr flossen im Zuge von 98 Investitionen 4,2 Mrd. Euro ins Land. Nach den deutschen Investoren nehmen die USA den zweiten Platz im Ranking der ausländischen Investoren in Ungarn ein. Die Wirtschaftsbeziehungen zu den USA waren auch in der Vergangenheit gut, nun verbessern sich zudem die bilateralen politischen Beziehungen immer weiter.

Die Regierung hat erkannt, dass in Ungarn mit max. 5 Mio. Beschäftigten gerechnet werden kann, weshalb sie die Investitionsförderung verändert hat: Das Gewicht liegt nun auf Forschung, Entwicklung und Innovationen. Die ungarische Wirtschaft steht vor einem Dimensionswandel. Ungarn rechnet in dieser Zeit mit weiteren Investitionen aus den USA. Szijjártó betonte, dass das Wirtschaftsgewicht der Visegrád-Gruppe (V4) und innerhalb dessen Ungarns in der EU deutlich zugenommen hat. Deswegen sei die Behauptung, die mitteleuropäische Region sei lediglich ein Nutznießer der EU, falsch. So liege der Außenhandelsverkehr der V4 mit Deutschland um ca. 70% über dem bilateralen Handelsverkehr Deutschland-Frankreich.

Bei den künftig geförderten Investitionen ist die Voraussetzung nicht die Schaffung neuer Arbeitsplätze, zu den wichtigsten Kriterien gehören vielmehr Ansiedlung neuer Technologien, das Vorantreiben von F+E sowie höhere Wertschöpfung. Damit kann die Regierung künftig auch in der Hauptstadt solche Investitionen staatlich fördern.

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