Die Umsatzerlöse fielen gegenüber 2017 um 170 Mio. auf unter 7,4 Mrd. Euro zurück, das Ergebnis nach Steuern stieg derweil um ein Fünftel auf 440 Mio. Euro. Die Mitarbeiterzahl stieg mit Stand Jahresende um exakt 777 Personen auf 13.084 Mitarbeiter. Audi hat mit dem Serienstart des Q3 und mit der Fertigung von Elektromotoren sein Portfolio in Ungarn gestärkt.

Die Produktpalette der Motorenproduktion wurde um die Dreizylinder-Otto-Motoren sowie die Vierzylinder-Dieselmotoren mit Mild-Hybrid-Technologie erweitert, und es wurden 9.453 Elektromotoren gebaut. Seit dem Start der Serienfertigung im Sommer wurden vom Audi Q3 15.657 Autos ausgeliefert. In diesem Jahr tritt mit dem Q3 Sportback bereits das zweite SUV-Modell in Győr an, wohingegen die Fertigung der A3 Limousine nach Ingolstadt umzieht.

Von wichtigen Meilensteinen im 25. Unternehmensjahr sprach Vorstandsvorsitzender Achim Heinfling, der dabei hervorhob, dass die Elektromobilität in Győr Einzug gehalten hat und im selben Jahr mit dem Audi Q3 die Produktion des ersten SUV aus Győr startete. „Beide Projekte sorgen für ein starkes Fundament für die Zukunft von Audi Hungaria“, sagte er. „Gleichzeitig mussten wir aber auch viele Herausforderungen, wie die Schwankungen in der Produktion wegen der Umstellung auf das Testverfahren WLTP, meistern, die viel Kraft und Energie kosteten. Der zunehmende Wettbewerbsdruck wird uns in diesem Jahr besonders herausfordern: Um die Wettbewerbsfähigkeit der Audi Hungaria weiterhin zu sichern, werden wir Effizienz- und Sparmaßnahmen einleiten“, fügte Heinfling hinzu. Nach seinen Worten werden sich die Tarifverhandlungen und der einwöchige Streik auf die Position des ungarischen Unternehmens in der Region auswirken. Zu den Kompensationsmaßnahmen könnten außerdem steigende Automatisierung und Outsourcing gehören.

Die Audi AG hat 2018 wieder mehr als 1,8 Mio. Pkw ausgeliefert (-3,5%), die Umsatzerlöse lagen bei 59,2 Mrd. Euro (-1%). Der neue Vorstandschef Bram Schot kündigte einen massiven Stellenabbau sowie eine Ausdünnung der Modellpalette an, um den Konzern profitabler zu machen.

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