Áder ist der Auffassung, zu alldem Nein zu sagen, was das alltägliche Leben vergiftet: Hasstiraden und Handlungen, welche Religion, Identität und Würde unserer Mitbürger verletzen. Äußere Kräfte können uns nicht daran hindern, „Nein zur Verschleierung unserer Verantwortung, zur Unehrenhaftigkeit und Verletzung der Ehre von anderen“ zu sagen. Ein Nein gilt auch der Anspruchslosigkeit, dem Zynismus in Verbindung mit unseren Festtagen, der von Interessen verzerrten Realität, dem kurzsichtigen Denken. Áder machte auf die verantwortungslose Ausbeutung unserer Umwelt aufmerksam. Nein sollte auch die Antwort auf die Verschmutzung unserer Gewässer und der Luft lauten.

„Ja sollten wir wiederum zu allem sagen, wie wir unsere Zukunft, unser und das Leben unserer Kinder sehen möchten“, zur Anerkennung von Leistung, zum lauteren Wettbewerb, zur helfenden Absicht unserer Freude, zur ungarischen Nation, zum Zusammenhalt im Karpatenbecken, zur Vertretung ungarischer Interessen, zur Pflege unserer Traditionen und Bewahrung unserer Muttersprache, zu einem starken Europa, einem in einer stärkeren Europäischen Union starken Ungarn und zu einer sauberen Umwelt, fuhr Áder fort.

Áder verwies in seiner Rede auf den uralten Brauch der Volksgruppe der Tschangos, die in den ersten Stunden des Neuen Jahres noch heute von Haus zu Haus gehen, um Segen für ihr Dorf, ihre Heimat und jene zu erbitten, die die gemeinsame Sprache sprechen. Denn sie wissen, dass in einer Gemeinschaft mit Zusammenhalt auch der einzelne Mensch stärker ist. „Wir müssen unseren Nächsten lieben, entweder weil er gut ist oder damit er gut werde“, zitierte der Staatspräsident den Heiligen Augustin. Am Ende seiner Rede wünschte er Ungarn ein glückliches Neues Jahr.

Konversation

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