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In dieser süßen Caféboutique im Schatten des Budaer Burgberges verkauft die zauberhafte Bernadett Bretz seit 2016 ihre handgefertigten Pralinen. Diese kommen in allen Farben, Formen und Geschmacksrichtungen, darunter exotische Füllungen wie Calamondinorange, Mango-Safran, Ingwer und Matcha-Karamell, aber auch Kaffee, Whisky, Limoncello und Tokaji Aszú.

Ebenfalls einige Mignons, Macarons, Tartelettes und andere feine Desserts in der Tradition der französischen Küche als auch mit reichlich Schokolade überzogene Torten zieren zudem die Auslagen. Einen großen Teil des Lokals nimmt die offene Schauwerkstatt ein, in der man Bretz bei der Pralinenherstellung über die Schulter schauen kann. Ihr Handwerk hat die siebenfache Mutter, deren Spitznamen, Cocó, die Schokoladenboutique ihren Namen verdankt, sowohl in Frankreich als auch an der ungarischen Csokoládé Akadémiá erlernt. Wer etwas Zeit mitbringt, sollte sich für eine heiße Schokolade, Kaffee oder Tee niederlassen und die eine oder andere süße Leckerei vor Ort verkosten.

Budapest, I. Bezirk, Hattyú utca 1, Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 9 bis 19 Uhr, Samstag und Sonntag von 10 bis 18 Uhr, Anfragen unter +36-1-615-0746, weitere Informationen finden Sie auf http://coco7.hu

Foto: Gerbeaud


An der Pralinentheke des Kaffeehauses Gerbeaud

Das Gerbeaud ist der Klassiker unter den Budapester Kaffeehäusern und feiert in diesem Jahr sein 160-jähriges Bestehen. Während viele das altehrwürdige Haus am Vörösmarty tér vor allem für Kaffee und Kuchen aufsuchen, sollten sich Schokoladenfans auch der exklusiven Auswahl an handgefertigten Pralinen zuwenden. Diese kommen in unterschiedlichen zeitgemäßen Geschmacksrichtungen – von Zimt, salzigem Karamell, Marzipan und Cappuccino bis hin zu Himbeer und Erdbeer. Verpackt in Holzschatullen oder stilvoll gestalteten Geschenkschachteln aus verstärkter Pappe sind sie nicht nur ein tolles Mitbringsel für Touristen, sondern auch ein echter Blickfang unterm Weihnachtsbaum.

Anlässlich des runden Geburtstages kreierte das Traditionshaus in exklusiver Zusammenarbeit mit der renommierten französischen Schokoladenfabrik Cacao Barry zudem die „Or Noir 1858“, eine bitterherbe Schokoladentafel mit einem Kakaoanteil von mindestens 71,9 Prozent. Die Bohnen dafür kommen aus Mexiko, Tansania und Kuba. Elegant in goldenes und blaues Papier gewickelt, ist diese fruchtig-aromatische Schokolade insbesondere etwas für Kenner.

Budapest, V. Bezirk, Vörösmarty tér 7-8, Öffnungszeiten: täglich von 9 bis 21 Uhr, Anfragen unter +36-1-429-9000, weitere Informationen finden Sie auf https://gerbeaud.hu/

Foto: Schokoladenmanufaktur Rózsavölgy


Im Showroom der Schokoladenmanufaktur Rózsavölgy

Seit einigen Jahren schon ist die Schokoladenmanufaktur Rózsavölgy ein Geheimtipp für alle mit einem Verlangen nach Zucker und Kakao. Bereits an der Eingangstür des hauseigenen Showrooms im Zentrum der Budapester Innenstadt steigt einem der intensive Duft frischer Schokolade in die Nase. Im Sortiment gibt es Schokoladentafeln, Pralinen, Bonbons, karamellisierte Nüsse, geröstete Schokoladenbohnen und Trinkschokolade sowie in Schokolade gehüllte Früchte und Kaffeebohnen. Die Betreiber Katalin Csiszár und Zsolt Szabad stellen alle Produkte, die hier vertrieben werden, – ganz ohne Konservierungsmittel und Geschmacksverstärker – in ihrer Budafoker Manufaktur her.

Die handgefertigten Kreationen sind mitunter aufwendig verziert. Von der Verpackung bis hin zu den Pralinen entwirft und entwickelt die ehemalige Grafikdesignerin und Illustratorin Katalin Csiszár alles selbst. Es dürfte mitunter dieses pfiffige Design sein, das der Schokoladenmanufaktur Rózsavölgy half, selbst im Ausland Fuß zu fassen. Heute werden die ungarischen Schokoladen unter anderem in zahlreichen Ländern der EU, der Schweiz und sogar Übersee in Kanada und den USA vertrieben. Mit dem Kauf dahingehend gekennzeichneter Schokoladentafel der Marke Rózsavölgy tut man darüber hinaus sogar etwas Gutes, denn einen Teilbetrag spenden die Hersteller für den Artenschutz von Gorillas in Afrika.

Budapest, V. Bezirk, Királyi Pál utca 6, Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 10:30 bis 13 und 13:30 bis 18:30 Uhr, samstags von 12 bis 18 Uhr, Anfragen unter +36-30-504-4294, weitere Informationen finden Sie auf www.rozsavolgyi.com

Foto: GHRAOUI


In der Luxusboutique GHRAOUI – süße Versuchung aus dem Nahen Osten

Eingeklemmt zwischen Designerläden in der Andrássy út ist bei dieser prachtvollen Boutique auf den ersten Blick nicht zu erkennen, ob sie nun wirklich Schokolade oder nicht doch eher Perlen und Diamanten verkauft. Wie wertvolle Schmuckstücke ruhen die fein gestalteten Pralinen des nahöstlichen Herstellers Ghraoui hinter Glasvitrinen. Geschmacklich ist hier alles zu finden, was der anspruchsvolle Gaumen erträumen mag und hinsichtlich der Gestaltung gehören diese Schokokreationen zu dem Schönsten, was Budapest zu bieten hat. Anlässlich der anstehenden Festtage erwartet Ghraoui seine Kunden außerdem mit zahlreichen von Hand bemalten Weihnachtsfiguren aus Milchschokolade.

Das aus Syrien stammende Unternehmen blickt auf eine über 200-jährige Geschichte zurück. Zunächst als Importeur verschiedener Waren operierend, führte Ghraoui in den 1930er-Jahren die Schokolade im Nahen Osten ein. Kaum vorstellbar, aber den Menschen dort musste der spätere Süßwarenproduzent die weitgehend unbekannte Leckerei zunächst dadurch versüßen, dass den Packungen ein Geschenk, beispielsweise ein goldener Brieföffner, beigelegt wurde. Doch schon wenig später wurde die Schokolade zum Selbstläufer und Ghraoui der bedeutendste Hersteller der Region. Der Bürgerkrieg in Syrien setzte dem ein Ende und nach 2012 musste das Traditionshaus seine Produktion vorübergehend einstellen. Im vergangenen Jahr wurde Ghraoui jedoch in Ungarn wiedergeboren. Die Budapester Boutique ist die erste Niederlassung des Unternehmens in ganz Europa. Eine weitere soll spätestens im nächsten Jahr in Paris eröffnen.

Budapest, VI. Bezirk, Andrássy út 31, Öffnungszeiten: Montag bis Samstag von 10 bis 19 Uhr, Anfragen unter +36-1-398-8791, weitere Informationen finden Sie auf https://ghraouichocolate.com

Foto: CASCA


Beim Artisan-Chocolatier CASCA – handgefertigte Schokoladen und Kaffee

Freunde etwas ausgefallener Gourmet-Schokoladen sollten diesem Artisan-Chocolatier nahe dem Oktogon unbedingt einen Besuch abstatten. Die handgemachten Produkte der 2015 eröffneten Schokoladenbar Casca bestechen zum Teil durch ihr auffälliges Äußeres: Wie glänzende Edelsteine wirken vor allem die mit einer bunt marmorierten Glasur überzogenen Pralinen. Unter der schokoladigen Hülle stecken Füllungen in unterschiedlichsten Geschmackskombinationen wie Mohn-Heidelbeere, Amarenakirsche oder Meeressalz-Karamell. Aber auch verschiedenste Schokotrüffel, schokoladenummantelte Früchte und Nüsse sowie diverse süße Dragees gehören zum Sortiment der Schokoladenbar.

Beinahe ebenso große Sorgfalt wie bei der Herstellung ihrer Pralinen lässt Casca bei der Zubereitung von Spezialitäten-Kaffees und Trinkschokoladen walten. Gerade an kalten Wintertagen ist das minimalistisch eingerichtete Lokal daher ein Anziehungspunkt für alle, die sich nach einem Spaziergang auf der Andrássy út ein wenig aufwärmen wollen.

Budapest, VI. Bezirk, Jókai tér 3, Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 8 bis 19 Uhr, Anfragen unter +36-20-551-4500, weitere Informationen finden Sie auf www.facebook.com/cascacsoki/

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