Das Land wird die Kreditmittel nutzen, um damit den für EU-Projekte benötigten Eigenanteil zu finanzieren, erklärte Varga. Die Investitionsprojekte sollen sich auf den Ausbau der Verkehrsinfrastruktur, die örtliche Wasserversorgung und eine verbesserte Energieeffizienz konzentrieren. Der Finanzminister erinnerte an die Vereinbarung Ungarns mit der EIB aus dem Jahre 2015, wonach das Land bis 2020 für die Vorfinanzierung von EU-Projekten einen Kreditrahmen von insgesamt 1 Mrd. Euro in Anspruch nehmen kann. Konkret nannte er die Trinkwasserversorgung der Hauptstadt, die Schnellbahnanbindung des Flughafens „Ferenc Liszt“ an das Budapester Stadtzentrum, sowie den Ausbau der Schnellstraßen M4, M6, M8 und M30 bis an die Landesgrenzen.

Hudák erklärte, die unterzeichnete Vereinbarung unterstreiche das Engagement der EIB für ungarische Kohäsions-Projekte. Man trete als Co-Finanzier von Projekten in Erscheinung, die positive Effekte für Gesellschaft und Wirtschaft hätten.

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