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Auf einem Ständer hängen Leder-, Jeans- und Adidas-Trainingsjacken, darunter steht eine Reihe verschiedenartiger Schuhe: Cowboystiefel, orientalisch spitz zulaufende Hausschuhe, ein Paar knallpinker Overknee-Stiefel aus Samt. Im Regal daneben findet man, zwischen Matrjoschka-Puppen und allerlei dekorativem Krams, verschiedene Schmuckstücke. Auf einem Ständer sitzen Brillen in den verrücktesten Formen. Es gibt nicht viel Tageslicht in dem Raum, dafür ist er erfüllt von einem süßlichen Duft.

Mischung aus Alt und Neu

Die Räumlichkeiten erstrecken sich über einige Zimmer; im letzten Raum führt eine Treppe zu einer Galerie, auf der es noch mehr zu entdecken gibt. Die kleinen Ständer, Regale, Koffer, Holzkisten und Retro-Kommoden präsentieren Accessoires, Dekorationsstücke und vor allem Kleidung.

Das meiste ist getragen, aber nicht alles: Unter den vielen Vintage-Stücken auch eine kleine Auswahl neuer Sachen im Angebot zu haben, ist Teil ihres Erfolgsrezepts, verrät Violetta Kertész der Budapester Zeitung. „Wir verkaufen auch Retro-Stücke, deren Stil zwar alt ist, die aber nicht benutzt sind, weil man bei Vintage beispielsweise keine UV-geschützten Sonnenbrillen findet oder Uhren in gutem Zustand“, so die Inhaberin des Ladens. Auch Badeanzüge würden aus hygienischen Gründen natürlich nicht gebraucht, sondern nur neu verkauft.

Ein weiteres Erfolgsrezept: eigene Ideen einbringen. So findet man auch handgefertigte Turnbeutel, auf die der Name des Vintage-Geschäfts in dekorativem Leder aufgenäht ist. Ansonsten hängen hier vereinzelt Markenklamotten und vor allem Kleidungsstücke, die man sonst kaum oder gar nirgendwo anders findet. Aller Schrille zum Trotz gibt es auch schlichte, klassische T-Shirts, Mäntel oder Kleider. Und das zu niedrigen Preisen. Jacken bekommt man bereits für 6.000 bis 12.000 Forint, T-Shirts kosten um die 6.000 Forint.

Stücke aus Ungarn und dem Ausland

Kertész begann mit dem Verkauf ihrer Vintage-Artikel vor acht Jahren. Die studierte Kommunikationswissenschaftlerin arbeitete bis dahin als Mode-Journalistin und Stylistin. Durch diese Beschäftigung gelangte sie häufig an besondere Kleidungsstücke. Zunächst bot sie ihre Ware im Internet an, das Interesse für ihre Sachen war aber so groß, dass sie sich bald dazu entschloss, einen eigenen Laden zu eröffnen.

„Ich sammle meine Stücke von überall, sie stammen aus Ungarn und auch aus dem Ausland“, so Kertész. Sie gehe viel auf Reisen, wo sie häufig an ganz besondere Kleidungsstücke und Accessoires gelange. Anfangs hätten vor allem ihre Freunde ihren Laden besucht, erinnert sich Kertész. Es ist wohl der liebevollen Gestaltung ihres Geschäfts zu verdanken und einem guten Händchen in der Auswahl ihrer Waren, dass das LoveBug heute zu den bekanntesten Adressen für Vintage-Stücke in Budapest gehört.

Den Laden finden Sie im II. Bezirk in der Margit körút 62. Geöffnet ist er immer Dienstag bis Freitag zwischen 14 und 19 Uhr. Weitere Informationen finden Sie auf www.facebook.com/lovebugvintage.

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