Potápi würdigte die nationalpolitischen Ergebnisse von Tusnád als geistiger Werkstatt der vergangenen drei Jahrzehnte und die Arbeit jener Organisationen, die bei den Parlamentswahlen im April in Ungarn bei der Registrierung und Stimmabgabe der Ungarn außerhalb der Grenzen mithalfen. Dass Tusványos immer mehr Aufmerksamkeit auf sich zieht, sei auch ein Verdienst von Ministerpräsident Orbán, denn was dieser auf der Sommeruniversität sagt, finde Beachtung in der Weltpolitik.

Als einer der Gründer der Sommeruniversität erklärte Zsolt Németh, Vorsitzender des parlamentarischen Auswärtigen Ausschusses, dass die Parlamentswahlen die Einheit der Nation veranschaulichten. An der Erlangung der Zweidrittelmehrheit des Regierungsbündnisses Fidesz-KNDP hätten auch die Ungarn außerhalb der Grenzen bedeutenden Anteil, damit kann in den kommenden vier Jahren die Vereinigung der Nation fortgeführt werden. „Es wird zusammenwachsen, was zusammengehört“, erklärte er. Tusványos steht für nationalen Zusammenhalt und Verbundenheit zu Europa sowie die Normalisierung des rumänisch-ungarischen Dialogs, wo es noch einiges zu tun gibt. Zum Programm der kommenden Jahre gehört, dass wir mit unseren rumänischen und europäischen Freunden sprechen, dass wir ihnen sagen, dass wir nicht gegen sie sind, sondern für unsere gemeinsame Sache eintreten. In unserer Verantwortung liegt nicht nur das Verhältnis der beiden Länder und Völker zueinander, sondern die Lage und Sicherheit Mitteleuropas und der Erfolg des gesamten transatlantischen Bündnisses, meinte Németh.

Tibor T. Toró (r.), ebenfalls Gründungsmitglied der Sommeruniversität und geschäftsführender Vorsitzender der Ungarischen Volkspartei Siebenbürgens, verwies darauf, dass in den kommenden Tagen auch das Thema einer Autonomie Siebenbürgens zur Sprache kommen wird.

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