Die Wahlkampfstrategie eines breiten Zusammenschlusses der Opposition hat einmal funktioniert (bei der Bürgermeisterwahl in Hódmezővásárhely/ Anm.d.Red.) und ist dann bei der Parlamentswahl eindrucksvoll gescheitert, äußerte der unter der dritten Orbán-Regierung für das Programm „Moderne Städte“ zuständige Minister, Lajos Kósa, im Interview für die „Népszava“. Die Verlierer hätten aber rein gar nichts aus dem Debakel gelernt; sie versuchten es mit der gleichen Strategie, nur noch aggressiver. Der fortan als Wahlkampfstratege in Erscheinung tretende frühere OB von Debrecen meinte, die Kommunalwahl benötige eine einheitliche Botschaft zuzüglich Aussagen für die örtlichen Wähler, wäre in dieser Hinsicht also komplexer als die Europawahl, bei der es um nicht mehr und nicht weniger als ein europäisches oder ein Migranten-Europa gehe.

Kósa verteidigte das Gesetz über den Schutz des Privatlebens, denn Politiker „können und sollen kritisiert werden“, nicht jedoch ihre Familienangehörigen und Bekannten. „Sie haben doch auch nahe Freunde, oder? Wenn dann einer von ihnen eine Salami klaut, sollen sich dann die Medien das Maul zerfetzen, dass Ihre Freunde klauen? Nein! Natürlich ist es nicht richtig, eine Salami zu klauen, aber dafür gibt es entsprechende Verfahrenswege, erst recht, wenn die Sache keinerlei politischen Bezug besitzt.“

Konversation

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