Diese wurde erstmals im Jahre 2016 im Deutschen Bundestag anlässlich des 25. Jubiläums der Unterzeichnung des deutsch-polnischen Vertrages über gute Nachbarschaft und freundschaftliche Zusammenarbeit gezeigt. Die Ausstellung wurde im Auftrag des polnischen Ministeriums für Auswärtige Angelegenheiten vom Museum für die Geschichte Polens realisiert.

Die Bilder und Dokumente skizzieren die Stationen der deutsch-polnischen Beziehungen im 20. Jahrhundert, von 1939 bis 2016.

Schulleiter Günther Schuster begrüßte die Anwesenden sowie die Gastredner der Ausstellungseröffnung: Maria Altmann, Kulturreferentin der Deutschen Botschaft Budapest, Jaroslaw Bajaczyk, stellvertretender Leiter des Polnischen Kulturinstituts Budapest sowie István Áldozó, stellvertretender Leiter des Győrer Komitatsarchivs.

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Der Archivar würdigte in seiner Eröffnungsansprache alle Persönlichkeiten, sowohl kirchliche Würdenträger, als auch Politiker, die wesentlich zur positiven Entwicklung der deutsch-polnischen Beziehungen beigetragen haben. Bajaczyk hob hervor, wie wichtig es ist, Spannungen zwischen Völkern abzubauen und gemeinsam den Weg zu einer besseren Zukunft zu ebnen.

Maria Altmann gab ihrer Freude Ausdruck, dass die Audi Hungaria Schule die Ausstellung beherbergt und begrüßte das Engagement der Schülerinnen und Schüler, die im Rahmen des Geschichtsunterrichts bereits das Thema erarbeitet hatten und zwei sehr wertvolle Präsentationen – selbstverständlich in deutscher Sprache – vortrugen. Des Weiteren betonte sie, dass die Jugend ein wichtiger Baustein in den guten Beziehungen sei: Sie trägt die Idee eines friedlichen, respektvollen und toleranten Umgangs miteinander als „Botschafter“ weiter.

Die Ausstellung ist bis zum 31. August 2018 in der Aula der Audi Hungaria Schule (www.audischule.hu) werktags von 8 bis 17 Uhr zu sehen.

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