Ohne Berücksichtigung der nicht-konsolidierten Unternehmen und der gruppeninternen Handelstätigkeit erreichten die Umsatzerlöse in Ungarn 244 Mrd. Forint (+2%), sagte Korioth auf der Jahrespressekonferenz der Bosch-Gruppe am Donnerstag in Budapest. Die Gruppe steigerte ihre Aufwendungen für Forschung und Entwicklung (F+E) gegenüber 2016 um 16% auf 55 Mrd. Forint und investierte insgesamt 58 Mrd. Forint. Nachdem die Mitarbeiterzahl erneut um rund 1.000 Personen zunahm, ist Bosch mit 13.500 Mitarbeitern der größte Industriearbeitgeber im Lande. Weltweit dürfte der Konzern nach den 2017 erzielten Umsatzerlösen von 78,1 Mrd. Euro in diesem Jahr um 2-3% wachsen, der mit allen vier Geschäftsfeldern auch in Ungarn präsent ist. Besonders dynamisch wuchsen die Umsätze im Segment Verbrauchsartikel (um 37% auf 174 Mrd. Forint), das relativ neue Segment Energie- und Gebäudetechnik legte um ein Viertel auf 5 Mrd. Forint zu, mit Industrietechnologien erwirtschaftete Bosch in Ungarn 14 Mrd. Forint (+16%) und die Hauptsparte Mobilitätslösungen wuchs um ein Zehntel auf 1.111 Mrd. Forint.

In diesem Jahr wird Bosch u. a. das neue Logistikzentrum in Hatvan sowie die Erweiterung des Entwicklungszentrums in Budapest übergeben, sagte Korioth. In der II. Jahreshälfte beginnt die neuerliche Erweiterung des Campus in der Hauptstadt, um die Entwicklungsabteilung für das autonome Fahren bis 2021 zu separieren. Bosch beschäftigt allein 2.300 Mitarbeiter in Forschung und Entwicklung. Das Unternehmen sucht weiterhin mehrere 100 hochqualifizierte Ingenieure und Techniker für die Standorte Budapest, Hatvan, Maklár und Miskolc – für den entsprechenden Nachwuchs an Fachkräften arbeitet Bosch mittlerweile mit 14 Hochschuleinrichtungen zusammen, und bietet an vier von diesen duale Ausbildungsgänge an.

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