Die neue Regierung will keine „liberale, sondern eine herkömmliche christliche Demokratie mit europäischen Werten und Wurzeln“ aufbauen, in der die menschliche Würde das Wichtigste ist. Die Ziele der Regierung haben sich nicht geändert, dazu gehören Vollbeschäftigung, eine auf Arbeit basierende Wirtschaft, die Förderung der Familien mit Kindern sowie Pensions- und Lohnerhöhungen.

Zudem informierte Orbán, dass es in der künftigen Regierung drei stellvertretende Ministerpräsidenten geben wird – Zsolt Semjén, verantwortlich für Kirchenangelegenheiten und in Ungarn lebende Minderheiten, Sándor Pintér, verantwortlich für nationale Sicherheit, sowie Mihály Varga für Wirtschaft. Die Regierung wird aus 14 Mitgliedern - 7 Profipolitikern, und 7 Quereinsteigern -bestehen. Im neu geschaffenen Regierungsbüro erfolgt wiederum die Koordinierung der Arbeit der Verwaltungsstaatssekretäre der Ministerien.

Zudem sagte Orbán, dass er keinen EU-Haushalt unterstützten wird, in dem den Landwirten, der Forschung sowie regionalen Entwicklungen Geld entzogen und denjenigen Ländern gegeben werden soll, die massenhaft Migranten ins Land lassen. Seiner Meinung nach „dürfe für Migranten kein einziger Cent gegeben werden“. Dieses Problem müsse jedes Land aus seinem eigenen Budget lösen. Der siebenjährige EU-Haushalt müsse einstimmig verabschiedet werden.

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