Wirtschaftsminister Mihály Varga (M.) zufolge schaffe die Kooperationsvereinbarung optimale Entwicklungsbedingungen im Dreieck Zalaegerszeg-Graz-Maribor. Damit werden grenzübergreifende Testläufe autonomer Fahrzeuge möglich. Varga unterstrich, dass die Zukunft der Automobilindustrie in der e-Mobilität und automatisierten Fahrsystemen liege.

Verkehrs- und Transportwesen werden schon in naher Zukunft einem grundlegenden Wandel unterliegen, meinte der österreichische Bundesminister für Verkehr, Norbert Hofer (l.). Die Vereinbarung sei zudem ein wichtiger Schritt in eine „positive Zukunft“ der EU.

Der slowenische Minister für Infrastrukturentwicklung, Peter Gaspersic (r.), sagte, sein Fachressort bereite sich bewusst auf jene Veränderungen vor, die mit der Verbreitung von Elektroautos und autonomen Fahrzeugen einhergehen werden. In den Prozess der Strategieformung seien Unternehmen und Forschungsinstitute einbezogen worden. Längs der Autobahnen in Slowenien finden sich bereits alle 50 km e-Ladestationen.

Die EU-Verkehrskommissarin Violeta Bulc vertraut auf sinkende Unfallzahlen infolge der neuen Technologien. Im Straßenverkehr der EU kommen jährlich 25.000 Menschen um und werden 120.000 Menschen schwer verletzt – über 90% der Unfälle werden durch Unaufmerksamkeit verursacht.

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