„Mit der Kapazitätserweiterung zeigt der deutsche Investor nach der Übergabe des ersten Werkgebäudes vor drei Jahren in Bonyhád, dass er auf den Standort vertraut und von hier aus dank der entsprechend gut ausgebildeten Mitarbeiter weltweit die Automobilwerke mit seinen Produkten beliefern kann“, so Balázs Rákossy (2.v.l.), Staatssekretär im Wirtschaftsministerium.

Das deutsche Unternehmen Schäfer-Oesterle mit Sitz in Würzburg wurde 1976 gegründet und gehört seit mehr als 30 Jahren zu den führenden Zulieferern der Automobilindustrie für innovative Oberflächen. Das Angebotsspektrum reicht von der Herstellung von Einzelkomponenten mit Oberflächen aus Leder und Textil, bis hin zur Lieferung von kompletten Systemen. Bonyhád ist der Serienfertigungsstandort in einer Region, die traditionell durch die Verarbeitung von Leder geprägt ist.

2005 hat die Schäfer-Oesterle-Gruppe ihr ungarisches Tochterunternehmen gegründet. Im 2014 übergebenen Werk werden Systeme und Bauteile als Tier-1 und Tier-2-Lieferant, so u. a. auch lederbezogene Armlehnen für den Mercedes E-Klasse (jährlich 70.000 Stück), hergestellt. In der jetzt übergebenen Halle wird wiederum die Fertigung neuer Produkte für die Premium-Kategorie angesiedelt. Die Kft. wies 2017 Nettoumsatzerlöse von fast 6 Mrd. Forint, nach 3,3 Mrd. Forint im vorangegangenen Jahr aus, informierte István Frei (3.v.l.) Geschäftsführer der Schäfer-Oesterle Kft.

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