Die LMP kündigte über ihre Fraktionsvorsitzende Bernadett Szél an, den korrupten Fidesz nach den Wahlen zur Verantwortung zu ziehen und den Anfang mit Viktor Orbán, Antal Rogán, Generalstaatsanwalt Péter Polt, dem Filmbeauftragten Andy Vajna und dem persönlichen Berater Árpád Habony zu machen. Staatssekretär Dömötör reagierte, zuletzt hätten Parteien zur Zeit des Kommunismus Justizaufgaben wahrgenommen; die LMP wolle diese Zeit wohl gerne zurückholen.

Die MSZP kritisierte die Kinderarmut: Ágnes Kunhalmi fragte, ob es einem starken, stolzen Nationalstaat gerecht wird, wenn jedes dritte Kind hungere? „Wenn das die Bilanz der bürgerlichen Regierung von Gottes Gnaden ist, dann sollten dringend die Alarmglocken geläutet werden.“ Dömötör ging nicht auf die Vorwürfe ein, sondern beschrieb eine sozialistische Partei, die dem Zerfall nahestehe.

Als die LMP-Abgeordnete Márta Demeter den Ministerpräsidenten zur Korruption befragte und dem Fidesz Verrat an der Nation vorwarf, reagierte Viktor Orbán kurz und knapp: „Ich wünsche Ihnen frohe Weihnachten!“

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